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VfL Olympia Duderstadt: Vom Image eines Fußballvereins lösen Kommentar zum VFL Olympia: Richtige Entscheidung

„Denken in Breite“

Kommentar zum VFL Olympia: Richtige Entscheidung

Es war im Jahr 2000, als die Fußballmannschaft des VfL Olympia Duderstadt nach dem Abstieg aus der Bezirksklasse auf ihr Startrecht in der Kreisliga verzichtete und anschließend mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs den Aufstieg aus der 3. bis hin in die 1. Kreisklasse schaffte. Vom Grundsatz vergleichbar verlief auch die jüngste Entwicklung des Stadtklubs.

Action auf Kunstrasen: Die Spieler des VfL Olympia Duderstadt (blaue Trikots) kämpfen in der 2. Kreisklasse um Punkte.

© Walliser

Anstatt sich nach dem Abgang einer fast kompletten Elf mit Spielern des zweiten Teams in der 1. Kreisklasse zu versuchen, wählten die Duderstädter die sportlich sinnvollere Variante, entschieden sich für die 2. Kreisklasse und stehen als Vierter nur zwei Punkte hinter einem

Aufstiegsrang. Der Kunstrasenplatz, dessen Bau 2008 rund 450 000 Euro verschlang, ist der einzige im Untereichsfeld – was andere Vereine gerne hätten, hat der VfL. Weitsichtig in die Infrastruktur zu investieren, ohne dabei einen finanziellen Drahtseilakt zu riskieren, ist gerade in Zeiten, da Geldgeber für Amateurvereine rar gesät sind, vielleicht der etwas weniger spektakuläre Weg, als auf teure Spieler zu setzen – aber dafür auch der gesündere.

Von Christian Roeben

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