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Vier Titelkandidaten, zwei Spitzenspiele

Kreisliga Vier Titelkandidaten, zwei Spitzenspiele

Die Fußball-Kreisligisten fiebern dem Sonntag der Spitzenspiele entgegen: Der Spitzenreiter Bovender SV empfängt den Tabellendritten FC Lindenberg-Adelebsen und der Zweite SG Lenglern den Vierten SV Groß Ellershausen/Hetjershausen. Die Top vier der Liga haben sich bereits vom Rest des Feldes abgesetzt und werden wohl die Meisterschaft unter sich ausmachen.

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Eins von zwei Spitzenspielen: Lindenberg-Adelebsens Timo Kleinschmidt (o.) im Duell mit dem Bovender Martin Schulz.

Quelle: CR

Göttingen. Vor allem Lenglern und Bovenden sind Titelkandidaten, auch wenn zuletzt Kantersiege wie zu Saisonbeginn ausblieben. Sämtliche Spiele werden am Sonntag um 14.30 Uhr angepfiffen.

SG Lenglern – SV Groß Ellershausen/Hetjershausen. „Wir spielen zu Hause, und deswegen hoffen wir zu gewinnen. Wir sind gut dabei, das Team hat gegen die SG Bergdörfer wirklich gut gespielt“, sagt SG-Trainer Dirk Tauber. Der Gegner sei „in der Breite unheimlich kompakt“, sein eigenes Team durch eine „Spätschicht-Woche“ personell geschwächt. Als schärfsten Konkurrenten im Titelkampf stuft Tauber Bovenden ein.

Für SV-Coach Esmir Muratovic ist die Begegnung „ein entscheidendes Spiel: Wenn wir oben dran bleiben wollen, müssen wir punkten.“ Groß Ellershausen reist mit einer makellosen Auswärtsbilanz von vier Siegen an. „Wir müssen versuchen, die gegnerische Schwäche zu nutzen“ – welche das ist, will er nicht verraten. Titelfavorit ist für ihn Bovenden.

Bovender SV – FC Lindenberg-Adelebsen. „Wir haben die besseren Spieler, der FC hat eine homogene Mannschaft“, sagt BSV-Coach Djordje Curcic, der verspricht: „Wir werden volle Pulle auf Sieg spielen.“ Außer El Eid und Beyazit sind alle Spieler einsatzbereit. „Am Sonntag gibt es zwei Sechs-Punkte-Spiele. Alle vier Teams können den Titel holen, auch wenn wir und Lenglern die schlagkräftigsten Mannschaften haben“, sagt Curcic.

Der BSV sei von den Einzelspielern her besser besetzt, sagt FC-Spielertrainer Björn Nolte, der mit einer kompakten Mannschaftsleistung dagegen halten will. Im Titelkampf hätten Bovenden und Lenglern wegen der „ganz anderen finanziellen Verhältnisse“ Vorteile. Doch mache jenes Team aus den „Big Four“ am Ende das Rennen, „das den längsten Atem hat“.

FC Grone II – SG Bergdörfer. Nach drei Erfolgen in vier Spielen hat sich Aufsteiger Grone II auf den neunten Platz vorgearbeitet. Bei einem weiteren Sieg zöge man mit dem Gegner nach Punkten gleich.

TSV Diemarden – FC Mingerode. Mohammad Mohebieh, Spielertrainer des Gastgebers, hofft, dass die Spielabsage wegen akuten Spielermangels am vergangenen Wochenende (Wertung: 5:0 für die SV Groß Ellershausen/H.) „die absolute Ausnahme“ bleibt. In den vergangenen Wochen habe sein Team „ein bisschen den Rhythmus verloren“, ein Punkt sei aber „durchaus machbar“.

TSV Groß Schneen – TSV Seulingen. Beim 3:2 in Mingerode sammelte der Gastgeber die ersten Auswärtspunkte der Saison. Gegen den Drittletzten sollen nun drei weitere dazukommen.

GW Hagenberg – Hertha Hilkerode. Nach der knappen 2:3-Niederlage in Adelebsen will Grün-Weiß gegen das Schlusslicht dreifach punkten. Dieses geht allerdings mit der Aussicht ins Spiel, bei einem Sieg einen Riesensprung zu machen.

DJK Desingerode – SV RW Harste. Die Gäste verlieren momentan ein Spiel nach dem anderen – die Niederlagenserie beträgt nunmehr acht Begegnungen. Mut macht die dürftige Heimbilanz der Eichsfelder.

Von Eduard Warda

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