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Fußball vor Ort Was war gut, was ist das Ziel?
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17:45 28.02.2018
Sparta Göttingen (rote Trikots) und der SSV Nörten-Hardenberg gehören zu den Teams aus dem oberen Tabellendrittel. Quelle: Pförtner
Göttingen

Die Rückrunde dürfte in jedem Fall eine spannende werden.

Oliver Gräbel (1. SC Göttingen 05 /Tabellenführer): „Die Vorbereitung war bisher eine zähe Sache, aber das kann ja nicht anders sein. Die Spieler befinden sich vielfach noch im Winterschlaf, und neun Wochen vor dem Punktspielstart die Zügel anzuziehen, ist immer schwierig. Je näher das erste Pflichtspiel rückt, desto höher die Trainingsbeteiligung. Die Spieler sind halt Schlawiner. Der Saisonverlauf war zufriedenstellend, die Ergebnisse in Ordnung. Nach einem schwierigen Start hat man gesehen, dass etwas zusammenwächst. Das Ziel ist ganz klar der Titel.“ (Der 1. SC Göttingen 05 testet am Sonntag um 13 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Greitweg gegen den Oberligisten SVG Göttingen. Es kommt laut Gräbel zur „Mutter aller Derbys“)

Enrico Weiß (Sparta Göttingen/Tabellenzweiter): „Unsere Vorstellungen sind übertroffen worden. Wir haben mit Platz fünf geliebäugelt und sind nun Zweiter, damit sind wir sehr zufrieden, auch wenn das Unentschieden gegen Bovenden kurz vor der Pause und der damit verbundene Verlust der Tabellenführung ärgerlich sind. Die Stärke des Teams ist, das wir auf allen Positionen gleichwertig besetzt sind. In den Testspielen haben wir uns bisher gut aus der Affäre gezogen. Wir wollen nun so viele Spiele, wie möglich, gewinnen und das Beste herausholen.“

Jan Diederich (SSV Nörten-Hardenberg/Tabellenfünfter): „Ich bin eigentlich schon zufrieden. Nur hatten wir erneut unser Problem aus der Vorsaison, dass wir nämlich gegen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel nicht mit der gleichen Einstellung angetreten sind. Durch den Abgang von Lucas Duymelinck sind wir besser darin geworden, im Kollektiv zu arbeiten. Nun ist er wieder da, muss sich einordnen, ohne allerdings seine individuellen Fähigkeiten zu verlieren. Dann kann er eine Waffe werden. Am Ende wäre ich ungern schlechter als Platz fünf, den wir in der Vorsaison erreicht haben. Mit Platz drei bis fünf wäre ich zufrieden.“

Thomas Rusch (Bovender SV/Tabellensechster): „Unsere Platzierung ist besser, als erhofft, zumal wir extrem holprig gestartet sind und nicht alle Mann an Bord hatten. Wir wollen so früh wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben, alles was besser ist, wäre „nice to have“. Ein Sieg gegen Seulingen wäre zu Beginn wichtig, aber es ist schwierig zu sagen, wie die drauf sind.“

Mark Schnitzker (TSV Bremke/Ischenrode/Tabellenzehnter): „Wir bei vielen anderen Teams auch, war unsere Vorbereitung nicht die idealste, weil wir keinen Kunstrasenplatz haben. Aber die Laufvorbereitung war so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Die Jungs sind gut drauf, und ich kann mir vorstellen, das wir gegen den einen oder anderen Etablierten gut aussehen. Björn Denecke assistiert mir als spielender Co-Trainer.“

Matthias Knauf (SG Lenglern/Tabellenvierzehnter): „Wir haben zu wenig Punkte, aber auch mit Abstand die wenigsten Spiele. Die Mannschaft hat unglaublich großes Potenzial, das muss aber auch abgerufen werden. Wir müssen ein bisschen kaltschnäuziger werden. Northeim ist eine junge Truppe. Mal sehen, ob und wie viele Spieler aus der ersten Mannschaft dabei sind. Wir sind in jedem Fall gut drauf.“ – Die Spiele: So., 15 Uhr: Weser Gimte – Bilshausen, Sülbeck/I. – Bremke/I., Rotenberg – Nörten-H., Bovenden – Seulingen, Einbeck – Bergdörfer. 16 Uhr: Northeim II – Lenglern. 17.30 Uhr: Petershütte – Werratal.

Von Eduard Warda

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