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Wehmeyer wütend auf Unparteiische

Frauenfußball-Oberliga Wehmeyer wütend auf Unparteiische

Beim Topspiel der Frauenfußball-Oberliga zwischen dem ESV Rot-Weiß und Fortuna ist es heiß hergegangen. Die Gastgeberinnen verloren ihren Coach und eine Spielerin durch einen Platzverweis und zudem noch das Spiel mit 1:2.

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Platzverweis: ESV-Trainer Hans-Werner Wehmeyer muss nach Kritik am Schiedsrichter-Assistenten den Sportplatz verlassen.

Quelle: CR

Göttingen . Dafür jubelte Sparta über ein souveränes 6:2 in Völksen.

SV Völksen – Sparta 2:6 (1:1). So eine erste Hälfte hat Sparta-Trainer Norbert Meyer noch nicht erlebt. „Wir haben Traumfußball gespielt und Völksen in und aus dem Sack gespielt. Achtmal stehen wir frei vor dem Tor und schießen alles ab, treffen Latte und Pfosten, nur nicht ins Tor. Die Zuschauer haben schon vor Lachen auf dem Boden gelegen“, berichtete der Coach.

„15 Buden“ habe sein Team im ersten Durchgang machen müssen. „Wir haben etwas ganz Neues erfunden: nicht nur einige Chancen liegen lassen, sondern alles versieben.“ Bei den fünf Sparta-Treffern in der zweiten Hälfte habe der Gegner dann „mächtig mitgeholfen“, die selbst herausgespielten Chancen seien wie gehabt ausgelassen worden. „Fußballerisch bin ich sehr zufrieden“, sagte Meyer, der nun erst mal eine Woche Urlaub hat. Dieser stehe aber schon länger fest.

Sparta : Hall – Wohltmann, Böhme, Niederhofer, Abdulahi (60. Gerhardt) – Papen, Schmidt-Landinghoff (75. Wrisberg), Große, Glitsch (75. Ritter), Jühne – Rust.
Tore : 0:1 Große (2.), 1:1 Kussler (10.), 1:2 Jühne (47.), 2:2 Wistal (50./FE), 2:3 Große (55./FE), 2:4 Jühne (60.), 2:5 Abdulahi (60.), 2:6 Große (80.).
ESV Rot-Weiß – ESV Fortuna Celle 1:2 (1:1). Rot-Weiß-Coach Hans-Werner Wehmeyer sprach von einem unrühmlichen Spitzenspiel, das der Tabellenführer erst spät durch „einen geschenkten Freistoß“ für sich entschied. Zu diesem Zeitpunkt saß Wehmeyer schon gar nicht mehr auf der Trainerbank. In der 63. Minute hatte Schiedsrichterin Britta Schnütgen den Trainer-Veteranen vom Sportplatz geschickt.

„Weil ich angeblich penetrant Kritik am Linienrichter geübt habe“, sagte Wehmeyer, der im Rückblick klar stellte, dass die Frau an der Pfeife der Partie „bei weitem nicht gewachsen“ gewesen sei. Seiner Elf stellte der 64-Jährige ein großes Kompliment aus. Nach einer fragwürdigen roten Karte gegen Sabrina Volkmar waren die Gastgeberinnen trotz Unterzahl mindestens gleichwertig, in der ersten Hälfte sogar spielbestimmend. „Die Mannschaft ist intakt“, lobte Wehmeyer und beteuerte, dass den Rot-Weißen mindestens ein Punkt gestohlen wurde.

ESV : M. Zani – Schulze (63. Pruefer) – X. Zani, S. Volkmar – Stehl, Becker – Schuh, Jansen, F. Volkmar – Kellner (46. Diekgerdes), Wedekamp.
Tore : 1:0 Schuh (10.), 1:1 Konrad (45.), 1:2 Domrich (84.).

war/fab

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