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Fußball vor Ort Weise braucht noch nicht zu den Alten Herren
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Weise braucht noch nicht zu den Alten Herren
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00:17 10.01.2013
Turniersieger, weiteste Anreise, Torschützenkönig: Weser Gimte jubelt beim Walter-Lüter-Gedächtsnispokal über drei Pokale. Quelle: Pförtner
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Dabei hat der 43-Jährige in sämtlichen Partien als Defensivakteur selbst mitgewirkt. Groß Schneens Vereinsvorsitzender Dirk Brack witzelte bereits, ob sich Weise auf dem Weg zum Altherren-Turnier nicht in der Halle verirrt hätte. „Sowohl leistungsmäßig als auch konditionell ging es meiner Meinung nach“, betont Weise daraufhin mit einem Lächeln.

Auch sei der Sieg trotz anfänglicher Probleme und des 0:1-Rückstands durch den Treffer des Lindenbergers Oliver Waas nach Toren von Keeper Daniel Hartje, Sebastian Mielenhausen und zweimal von Torschützenkönig David Sumera (13 Treffer) verdient gewesen, so der Coach.

Bis zur K.o.-Runde hatte sich jedoch Kreisligist Lindenberg-Adelebsen in die Favoritenposition gespielt. Mit überragenden Auftritten wie dem 11:0 gegen die Hallenspezialisten von Vorjahresfinalist Ay Yildiz spielte die Mannschaft um Spielertrainer Björn Nolte ihre Konkurrenz mit schnellen Angriffen an die Wand.

Im Halbfinale wartete mit den überraschend stark aufspielenden und viel gelobten A-Junioren der JSG Friedland/Bremke um Talent Jan Theune allerdings ein anderes Kaliber auf. Trotz körperlicher Überlegenheit reichte es erst im Neunmeterschießen, in das sich der Kreisliga-Vierte auch nur durch mehrere Glanztaten des bärenstarken Torwarts Moses Ojugo rettete, zum Sieg.

Den Titel als bester Keeper ergatterte etwas überraschend jedoch Jannik Pflüger (JSG Friedland/Bremke).

Im zweiten Halbfinalmatch besiegte Gimte Ligakontrahent TSV Bremke/Ischenrode ebenfalls erst nach Neunmeterschießen. Dabei verschoss Titelverteidiger Bremke trotz zuvor zwölf Turniertreffern des wiedergenesenen Topstürmers Björn Denecke viermal. „So was erlebt man auch nicht alle Tage“, erklärte TSV-Trainer Ralf Stieg.

Immerhin bewies seine Elf beim 2:0-Erfolg im Duell mit der eigenen Jugend um den dritten Platz, dass sie auch vom Punkt aus erfolgreich sein kann.

Vor knapp 450 Zuschauern an drei Turniertagen zu Ehren des letzten verstorbenen Gründungsmitglieds des Sportclubs strichen BW Friedland und der TSV Groß Schneen in heimischer Halle bereits in der Vorrunde die Segel. „Eine große Enttäuschung“ sei der Auftritt des Gastgebers, so Turnier-Organisator Mario Hirsch.

Erstmals schieden die Friedländer beim eigenen Turnier schon frühzeitig aus. „Ansonsten bin ich sehr zufrieden über faire Spiele und gute Schiedsrichter“, resümierte Hirsch. Etwas ärgerlich sei, dass viele regionale Vereine Hallenturniere zum gleichen Termin angesetzt hätten. „Da müssen wir uns alle einfach mal besser absprechen.“

Gruppe A

1. TSV Bremke/Ischenrode

3

11:3

7

2. JSG Friedland/Bremke

3

6:4

5

3. RSV 05 II

3

3:8

2

4. SG Witzenhausen

3

2:7

1

Gruppe B

1. FC Lindenberg Adelebsen

3

16:1

9

2. Tuspo Weser Gimte

3

15:3

6

3. Ay Yildiz

3

2:18

3

4. SG Werratal

3

2:13

0

Halbfinale

TSV Bremke/I. – Weser Gimte

 1:2

n.N.

FCLA – JSG Bremke/F.

3:1

n.N.

Spiel um Platz drei

TSV Bremke/I. – JSG Bremke/F.

2:0

n.N.

Finale

Weser Gimte – FCLA

4:1

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