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Wolfsburger U 17 mit Isabell Fischer Zweiter bei VGH-Ladies-Cup

Kooperation mit VfL beschlossen Wolfsburger U 17 mit Isabell Fischer Zweiter bei VGH-Ladies-Cup

Beim 2. VGH-Ladies-Cup des TSV Groß Schneen im Hallenfußball hat es keine Göttinger Mannschaft ins Endspiel geschafft. Eine Göttingerin jubelte am Ende aber dennoch, und eine andere war gefrustet.

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Körperlich unterlegen, technisch überlegen: Wolfsburgs Chiara Lüdke (l.) setzt sich gegen Leonie Klement vom TSV Jahn Calden B durch.

Quelle: Theodoro da Silva

Groß Schneen. Fabienne Schlieper, ehemals Sparta, triumphierte mit dem Regionalligisten TSV Jahn Calden A im Finale mit 1:0 gegen die U-17-Juniorinnen des VfL Wolfsburg, in deren Reihen mit Isabell Fischer ebenfalls ein Talent aus der Region steht. Die vom Veranstalter angegebenen 170 Zuschauer hatten sich bereits auf ein Neunmeterschießen eingestellt, da schlug neun Sekunden vor Spielende Arlene Rühmer, die stärkste Akteurin des Turniers, für Calden eiskalt zu.

„Es ist ärgerlich, so spät zu verlieren. Wir waren aber körperlich noch nicht auf deren Level“, sagte Fischer unmittelbar nach der Finalpartie. Taktisch und besonders technisch waren die 16-Jährige, die zweimal wöchentlich zum Training des Junioren-Bundesligisten pendelt, und ihre Mitspielerinnen der Konkurrenz dafür häufig klar überlegen.

Und zumindest in der Vorrunde gab es für die Stürmerin in der Groß Schneer Sporthalle auch ein wenig Grund zur Freude, als sie Tore am Fließband produzierte. Jetzt muss es nur noch in der Rückrunde auf dem Feld besser laufen: Derzeit belegt der VfL nur den drittletzten Rang der Staffel Nord/Nordost.

„Die Platzierung geht völlig in Ordnung"

Oberligist Sparta mit Neuzugang Marie-Theres Kamp musste im Halbfinale nach einem Neunmeter-Marathon gegen Wolfsburg die Segel streichen. Beim achten Schuss versagten Sarah Woltmann die Nerven. Dass sie vom Punkt auch gewinnen können, bewiesen die Spartanerinnen im Duell um Platz drei, in dem Calden B mit 5:4 bezwungen wurde.

„Die Platzierung geht völlig in Ordnung. Hauptsache ist ohnehin, dass sich niemand verletzt“, kommentierte Sparta-Trainer Norbert Meyer.

Ausrichter Groß Schneen gelang es erwartungsgemäß nicht, den Vorjahrestitel zu verteidigen. Das Aus kam schon in der Vorrunde. „Die Mädchen haben sich trotzdem toll geschlagen“, lobte TSV-Trainer Jörg Siegele. Dem gebürtigen Karlsruher mit markantem badischen Dialekt war ohnehin nicht zum Trübsalblasen zu Mute.

Denn vor Turnierbeginn wurde die Kooperation im Jugendbereich zwischen dem VfL Wolfsburg und der JFG Göttingen Süd, zusammengesetzt aus Groß Schneen und dem TSV Diemarden, bekannt gegeben. „Und zwar keine Kooperation, die nur auf dem Papier steht. Bei uns wird sie gelebt“, betonte Siegele. Zum Programm sollen Testspiele, Trainingslager und die Chance zum Vorspielen in Wolfsburg zählen. Vielleicht spielt dann bald die nächste Isabell Fischer für die Wölfe.

Von Rupert Fabig

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