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Fußball vor Ort Zu Ostern Fußball: Zwei Heimspiele für RSV 05
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19:29 05.04.2012
Kein Fußball-Feiertag: Rubic Ghasemi-Nobakht (M.) und Christian Horst (r.) gegen Bückeburg. Quelle: SPF
Göttingen

Außerdem gilt es, Wiedergutmachung für die miserable Leistung beim bis dato letzten Jahnstadion-Auftritt  gegen den VfL Bückeburg (0:1) zu betreiben. Im Vergleich zur „Katastrophe“ (Brinkwerth) gegen Bückeburg war am vergangenen Wochenende in Hildesheim trotz einer 1:2-Pleite eine leichte Aufwärtstendenz zu erkennen. „Vielleicht finden wir in den Heimspielen zu unserer alten Form zurück“, sagt der RSV-Trainer, der von seinen Spielern eine aggressivere Gangart fordert. „Wir müssen den Gegner unter Druck setzen und nicht so abwartend spielen“, betont er. „Das ist dann auch für die Zuschauer interessanter.“

Verteidiger Julian Keseling ist nach der Reduzierung seiner Sperre von drei auf zwei Monate durch das Oberste Verbandssportgericht wieder einsatzbereit – ob er gegen Lüneburg von Beginn an aufläuft, steht aber noch nicht fest. „Normalerweise gehört er in die Startelf. Durch Krankheit, Arbeit und Verletzung hat er aber in den vergangenen Wochen nicht regelmäßig trainieren können“, berichtet Brinkwerth. Außerdem habe Keseling-Ersatz Torben Rudolph „seine Sache gut gemacht“. Möglicherweise kommt in einem Spiel Rudolph und im anderen Keseling zum Einsatz.

Kapitän Erol Saciri

Diese Arbeitsteilung ist auf der Torhüter-Position bereits beschlossene Sache: Der genesene Dennis Koch und sein Stellvertreter Nils Holzgrefe hüten jeweils 90 Minuten das RSV-Gehäuse. Verzichten muss Brinkwerth weiterhin auf Erkan Coskun, dessen Knie zwar nicht operiert werden muss, der aber noch mindestens zwei Wochen Reha vor sich hat, Robert Huck (Schleimbeutelentzündung im Fuß), Jan Lehrke (Bänderdehnung) und Sebastian Ghasemi-Nobakht, der unter anderem wegen Rückenproblemen „in nächster Zeit nicht wiederkommt“. Sein Bruder Rubic ist angeschlagen, Daniel Washausen kommt für einen Kurzeinsatz in Frage. Auf der Sechserposition stellt außerdem Patric Förtsch eine Alternative dar, und Kapitän Erol Saciri „kann man sowieso überall aufbieten. Der blüht noch mal richtig auf“, lobt Brinkwerth.

Für den Coach sind die Heimpartien zu Ostern so etwas wie Endspiele: „Wir können, wenn es gut läuft, in der Tabelle Ottersberg überholen, Lüneburg kann an uns vorbeiziehen“, stellt er klar. Dem Doppelspieltag sieht er mit gemischten Gefühlen entgegen, „ein Spiel hätte mir auch gereicht“. Andererseits müsse man keine Auswärtsfahrten auf sich nehmen, deswegen sei es „schon okay“, zumal sein Team die Heimbilanz aufpolieren kann. „Sechs Punkte wollen wir schon probieren. Wir haben ja zu Hause noch nicht so viel gerissen. Es wird mal wieder Zeit.“

Von Eduard Warda

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