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23. Sparkasse & VGH Cup: JFV Göttingen spielt gegen FC Fulham 0:0

Ausverkaufte Lokhalle 23. Sparkasse & VGH Cup: JFV Göttingen spielt gegen FC Fulham 0:0

Es hat am zweiten Turniertag fast schon Tradition: Die Außenseiter gehen leer aus, weil sich die Favoriten freitags nicht in die Karten schauen lassen. Und die Lokhalle ist ausverkauft. So auch am gestrigen Freitagabend bei der 23. Auflage des internationalen Hallenfußballturniers für A-Juniorenteams um den Sparkasse & VGH Cup.

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Selten einmal durchgesetzt: Tim Grothey (links) vom SC Hainberg im Zweikampf mit Nils Zander vom FC Schalke 04.

Quelle: Pförtner

2500 Zuschauer sahen zumindest einen Landesligisten Sparta, der sich dem Bundesliga-Nachwuchs von Borussia Dortmund nur knapp mit 0:1 geschlagen geben musste. Kreisligist JSG Lenglern/Harste/Grone, in dieser Konstellation Turnierneuling, führte gegen Hertha BSC nach kurzer Zeit mit 2:0, musste dann aber dem Tempo der Berliner Tribut zollen und verlor noch mit 2:5. Den Zorn von Hertha bekam im Anschluss der TSV Seulingen zu spüren, der gegen die „alte Dame“ mit 0:12 unterging. Das schönste Spiel jedoch zeigte in den Augen von Lutz Renneberg, Geschäftsführer des Veranstalters Fest GmbH, der Bezirksligist JFV Northeim, der Schalke 04 schließlich mit 3:6 unterlag. Für viele Zuschauer sind die Königsblauen Turnierfavorit Nummer eins.

Das Kreisliga-Schlusslicht Nikolausberger SC zog sich gegen Schalke überraschend gut aus der Affäre: 0:4 verlor der Lokalmatador. Angetan von der Leistung „seiner Jungs“ war auch der NSC-Vorsitzenden Fritz Güntzler. „Wir sind extrem in der Außenseiterrolle. Dafür schlagen wir uns ganz gut. Dabei sein ist alles.“
Eine Achterbahn der Gefühle erlebte der Vorjahresfinalist 1. FC Köln: Spieler Florian Schell erlitt in der Lokhalle einen Kreislaufkollaps und musste mit dem Rettungswagen ins Klinikum transportiert werden. „Danach waren wir etwas durcheinander“, sagte FC-Trainer Manfred Schadt. In der Endphase des 5:0-Erfolgs gegen den Bezirksligisten SC Hainberg, zu dem Mario Engels, Sohn des Kölner Ex-Profis Stephan Engels, zwei Tore beisteuerte, präsentierten sich die „Geißböcke“ dann allerdings sehr souverän. „Dafür haben wir es gut gemacht“, lobte Schadt im Hinblick auf den Zwischenfall. Am Ende des Tages stand für Köln allerdings ein 0:4 gegen Fulham.

Es hat am zweiten Turniertag fast schon Tradition: Die Außenseiter gehen leer aus, weil sich die Favoriten freitags nicht in die Karten schauen lassen. Und die Lokhalle ist ausverkauft.

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Die Hainberger wurden lautstark angefeuert und hatten in dieser Hinsicht etwas mit dem Bezirksligisten Blau-Weiß Bilshausen gemein. Die Partie gegen den HSV ging trotzdem mit 0:5 verloren. „Das merkt man schon, dass die Hamburger viel mehr Power haben“, sagte Blau-Weiß-Akteur Hans Scholle.
Am späten Abend des ominösen zweiten Turniertags gab es dann doch noch die Überraschung. Für denjenigen, der die souveränen Auftritte des Landesligisten JFV Göttingen gegen Teams aus der Region verfolgt hatte, war das 0:0 gegen Fulham allerdings nicht unvorhersehbar. Der JFV, als RSV 05 im vergangenen Jahr Halbfinalist, könnte den Vorjahreserfolg am Sonntag zumindest wiederholen – er ist auf dem besten Weg dahin.

Los geht es heute mit dem letzten Vorrundenspieltag um 10 Uhr. Die besten vier Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die Zwischenrunde, die am Sonntag um 9 Uhr beginnt. Das erste Viertelfinale ist um 14.30 Uhr angesetzt, der Sieger soll gegen 17 Uhr feststehen.
Restkarten gibt es heute und morgen noch an der Tageskasse. Weitere Infos im Internet unter sparkasse-vgh-cup.de.

Von Eduard Warda

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