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Hardenberg-Burgturnier: 105 Pferde, zwei Sieger und ein Sturz

Viele „Kaffeefahrten“ Hardenberg-Burgturnier: 105 Pferde, zwei Sieger und ein Sturz

Was für ein Auftaktspringen: Das S-Springen um den Preis des Hardenberg Golf-Resorts beeindruckte nicht nur mit dem bisher größten Starterfeld, das bei einer Burgturnier-Prüfung in den Parcours gegangen ist. Den Zuschauern im Stadion zu Füßen der Burgruine präsentierte die Springreiter-Elite auch hochklassigen Springsport.

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Sieger des ersten S-Springens: David Will und Black Jack.

Quelle: Theodoro da Silva

Nörten-Hardenberg. Die Sieger der in zwei Abteilungen durchgeführten Prüfung heißen David Will und Angelica Augustsson. In der dreieinhalb Stunden dauernden Prüfung gingen 105 Paare in den 410 Meter langen und zehn Hindernisse mit zwölf Sprüngen umfassenden Parcours.

„In der Ausschreibung gab es Änderungen, so dass jetzt jeder Reiter beim Einlaufspringen zwei Pferde präsentieren kann. In den vergangenen Jahren war das Starterfeld etwa 60 bis 70 Reiter stark“, sagt Kaspar Funke von Mitausrichter Escon Marketing. Ohne Abwürfe absolvierten 54 Paare den Parcours, ohne Fehlerpunkte blieben aber nur 28.

Das resultierte daher, dass zahlreiche namhafte Reiter mit ihren Top-Pferden sogenannte „Kaffeefahrten“ hinlegten. „Die Prüfung wird also zum Einspringen genutzt. Priorität hat, das Pferd ohne Leistungsdruck an die Umgebung zu gewöhnen und dennoch ohne Abwurf zu bleiben. Die Zeit ist zweitrangig“, erklärt Funke.

Es waren jedoch auch zahlreiche Paare auf schnelle Runden aus. So etwa die beiden Sieger Augusstson und Will. Die schnelle Schwedin Augusstson, Gewinnerin der Goldenen Peitsche 2011, war mit ihrer neunjährigen Schimmel-Stute Fräulein Wunder in der Abteilung II nicht zu schlagen (54,56).

Noch ein wenig schneller war der deutsche Shooting-Star David Will. Nachdem er beim Einreiten mit Black Jack in die Arena Sport-Chef Joachim Geilfuß noch unsanft über einen Blumen-Kübel schubste, legte er mit 54,14 Sekunden die schnellste Zeit hin. Der Fauxpas beim Einreiten war schnell vergessen, denn Geilfuß war beim Ausritt der erste Gratulant.

Glück im Unglück hatte Tim Brüggemann. Der junge deutsche Reiter stürzte bereits beim ersten Hindernis schwer. Bei der Landung rutschte der mächtige Schimmel-Wallach weg und begrub Brüggemann unter sich. Der blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Sand liegen, konnte unter dem Applaus der Zuschauer wenig später aber unverletzt und sein Pferd führend die Arena verlassen.

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Gemächlich steigen die Veranstalter in die 35. Auflage des internationalen Springreiter-Turniers auf dem Hardenberg ein. Zum Auftakt des viertägigen Spektakels am heutigen Donnerstag steht nur eine Prüfung auf dem Programm.

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