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Hardenberg-Burgturnier: Sonne lacht bei Sieg von Mario Stevens

Gewinner Hardenberg-Burgturnier: Sonne lacht bei Sieg von Mario Stevens

Er wagte alles, gewonnen hat er nicht. Mit 17 Jahren der Jüngste im Starterfeld des Championats von Nörten-Hardenberg ging Bertram Allen auf Romanov im Stechen voll auf Risiko. Der Ire wollte die Zeit von 35,43 Sekunden brechen, die Mario Stevens mit Little Pezi vorgelegt hatte.

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Enge Wende: Mario Stevens gewinnt mit Little Pezi.

Quelle: Pförtner

Nörten-Hardenberg. So legte er im Stechen mit insgesamt zehn Reitern einen –  fast könnte man sagen – halsbrecherisch wagemutigen Ritt hin. Beim letzten Sprung fiel dann doch eine Stange. Allen musste sich mit einem achten Platz begnügen.

Den Sieg trugen Stevens und Little Pezi vor Will David auf Juvina (36,28) und Marcus Ehning mit Cornado (36,84) davon. Es war Stevens` dritter Sieg beim Burgturnier. Beim Preis der Kreissparkasse Northeim  Klasse S für siebenjährige Nachwuchspferde hatte er sich am Freitag mit dem Wallach Querque durchsetzen können.

Außerdem war er mit der Stute Corlanda als Bester aus der Springprüfung Klasse S um den Preis der Hardenberg Wilthen AG hervorgegangen.

Groß war bei dem Wettbewerb das Starterfeld mit 55 gemeldeten Paaren. Als technisch höchst anspruchsvoll erwies sich der Parcours mit zwölf Hindernissen auf 400 Metern in einer erlaubten Zeit von 69 Sekunden. Schwierigkeiten machte vielen die Dreierkombination mit einer Art Busch-Oxer in der Mitte.

35. Burgturnier in Nörten-Hardenberg: Gothaer Trophy: Keiner ist schneller als der Ire  und Von Hirschheydt wird Zweiter im Preis der Eon Mitte AG

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Albert Zoer auf Wollie Bollie brachte dieser Oxer zu Fall. Auch Eva Bitter konnte wegen eines Sturzes – an anderer Stelle – die Runde nicht zu Ende reiten. Im Stechen mit sieben Hindernissen auf 290 Metern in höchstens 50 Sekunden kam es dann in erster Linie auf Wendigkeit und Tempo an.

Glück hatten die Reiter und Zuschauer beim Championat mit dem Wetter. Laut Wetterbericht war für den ganzen Sonnabend in Niedersachsen Regen angesagt, doch in Nörten-Hardenberg schien die Sonne. Erst kurz vor dem Stechen kamen Regen und Kälte und begleiteten die Gothaer Night.

Stevens will mit Little Pezi nun auch die Deutsche Meisterschaft bestreiten. Den zwölfjährigen Wallach im Besitz von Christian Ahlmann und Mario Stevens hat Stevens nach seinem Erfolg in Nörten zu seinem „Nummer-Eins-Pferd“ erklärt.

Von Ute Lawrenz

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Fantastischer Schlusssprint

„Bekloppt“ nannte der Moderator den Ritt des Iren Cian O’Connor, nach dem sich das Publikum vor Jubel lange nicht beruhigen konnte. In der Siegerrunde um die Gothaer Trophy ritt O’Connor auf Unique die 280 Meter lange Strecke mit sechs Hindernissen à 1,45 Meter in 34,31 Sekunden und legte einen fantastischen Schlusssprint hin.

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