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Hardenberg-Burgturnier: Stärkste Konkurrenz seit Jahren

35. Auflage Hardenberg-Burgturnier: Stärkste Konkurrenz seit Jahren

Das hochwertigste Starterfeld der vergangenen Jahre versprechen die Organisatoren des 35. Burgturniers. Carl Graf von Hardenberg und Kaspar Funke von der Escon Marketing legten den Fokus bei der Abschluss-Pressekonferenz für das vom morgigen Donnerstag bis zum Sonntag andauernden Springturnier auf die teilnehmende Springreiter-Elite und die wirtschaftliche Basis.

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Ehrengast bei der Pressekonferenz: Angelina Herröder – hier mit Pico‘s Boy – startet beim Burgturnier.

Quelle: Lawrenz

Nörten-Hardenberg. Als Podiumsgast begrüßte das Organisatoren-Duo Angelina Herröder. Die erst 18 Jahre alte Amazone feierte vor gut zwei Monaten mit dem Gewinn der von der Escon Marketing ausgerichteten „Kärcher“-Masters-League ihren bisher größten Erfolg.

Auf Pico’s Boy, dem Pferd ihres bei Alemannia Achen Fußball spielenden Bruders Sascha, verwies sie sogar die favorisierten Top-Reiter Kevin Staut (Frankreich) und den zweifachen Olympiasieger Lars Nieberg (Homberg) auf die Plätze.

Die Tochter Siegfried Herröders, selbst ehemaliger Nationenpreisreiter, begann früh mit dem Reiten. Bereits mit elf Jahren ritt sie ihr erstes S-Springen. Im Jahr 2007 wurde sie bei ihrere ersten Drei-Sterne-S-Prüfung auf Anhieb Vierte. Nur wenig später wurde ihr in Frankfurt das Goldene Reitabzeichen verliehen.

Mit dreizehn Jahren erhielt sie diese Ehrung als die jüngste Reiterin aller Zeiten. Damit entthronte sie ihr Vorbild Christian Ahlmann. Der 38-jährige Nationenpreisreiter hatte bis dahin den Rekord gehalten. Ahlmann bekam das Goldene Reitabzeichen mit 14 Jahren verliehen.

„Ich freue mich sehr, dass ich noch einmal zur Pressekonferenz eingeladen worden bin. Das Turnier ist extrem gut besetzt. Für mich heißen die Favoriten Meredith Michaels-Beerbaum, Laura Kraut und Marcus Ehning“, prognostiziert Herröder.

In der Publikumsgunst weit vorne

Dem Einwurf ihres Vaters, den Favoritenkreis um seine Tochter zu erweitern, wagte keiner der Reitsport-Experten zu widersprechen. Kurzfristig gemeldet hat der Shooting-Star des Jahres: David Will. Er sei für den Nationenpreis in Rom vorgesehen gewesen. Funke: „Er ist ein Kandidat für die Europameisterschaften.“

Dass das Turnier auf einer aus regionalen Sponsoren bestehenden soliden wirtschaftlichen Basis steht, betonte Funke. Auch in der Publikumsgunst rangiert das Turnier weit vorne, wie Graf Hardenberg unterstrich: „Wir sind gut gebucht, besonders am Sonntag wird es eng.“

Das Duell ums Publikumsinteresse mit dem Champions-League-Endspiel zwischen Bayern und Dortmund nimmt er sportlich: „Wir kennen das ja von vergangenen WM- und EM-Spielen. Wir bieten Public Viewing an, sind uns aber sicher, dass der Reitsport im Mittelpunkt stehen wird.“

34 ist die richtige Antwort

Wie oft fand das Burgturnier statt? Das war die Frage beim Gewinnspiel, bei dem es 15 x 2 Karten für den Abschlusstag zu gewinnen gab.

Die richtige Antwort: 34-mal. Je zwei Karten gewonnen haben: Helga Hacker (Adelebsen), Tobias Stief (Nörten-Hardenberg), Inge und Dieter Klapproth, Ingo Wiesner, Peter Kolbe, Birgitt, Franziska und Gerald Sankat, Anette Meinig, Ulrike Krämer (alle Göttingen), Karin Ropeter (Groß Schneen), Eberhard Warnecke (Bovenden), Tassilo Kreutz (Harste) und Roswita Anhalt (Nörten-Hardenberg).

Die Karten müssen am Sonnabend, 26. Mai, bis 11 Uhr an der Burgturnier-Kasse abgeholt werden.

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