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Hardenberg Burgturnier: Vorauswahl für das Fohlen-Championat

Laufsteg für junge Pferde Hardenberg Burgturnier: Vorauswahl für das Fohlen-Championat

Morgen beginnt das Hardenberg Burgturnier. Vor der Besamungsstation auf dem Gräflichen Landsitz Hardenberg stehen schon einige Tage vorher Pferdehänger. Doch aus den Hängern kommen keine Springpferde, sondern Fohlen. Gerade einmal acht Tage ist das Jüngste alt, ein Vierteljahr das Älteste.

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„Da kann man schon viel sehen“: Das Fohlen von Hengst Viscount und dessen Stute laufen bei der Fohlenschau vor Zuschauern und Zuchtrichtern.

Quelle: Pförtner

Nörten-Hardenberg. 20 Fohlen, die in diesem Jahr geboren wurden, sind jetzt zu einer der Vorauswahlen für das Fohlen-Championat des Bezirksverbands Hannoverscher Warmblutzüchter Braunschweig gekommen.

„Etwa zehn Tage alt sollte ein Fohlen schon sein“, sagt Klaus Storbeck, Vorsitzender des Bezirksverbands. „Da kann man schon viel sehen“, meint er. Zusammen mit dem Turnier- und Zuchtrichter aus der Region Kassel, Dietmar Persch, beurteilt er die Fohlen.

Bewertet werden Typ, Gebäude (also der Körperbau) und die Bewegung mit den Noten von null bis zehn. Sechsen, Siebenen und Achten würden am häufigsten vergeben, sagt Storbeck. Selten seien Ausschläge nach unten wie nach oben. So gut wie nie gebe es die Note zehn.

Überzeugende Ausstrahlung und einen harmonischen Körper

Denn damit könne man eigentlich nur das Ideal von einem Pferd auszeichnen.

Kurz nach 19 Uhr beginnt die Begutachtung.  Die Hengstfohlen haben die Nase vorn. Das Fohlen von Viscount ist am 8. Februar geboren und damit das Älteste von zehn. Kaum befindet es sich in dem markierten Viereck auf der Wiese vor der Besamungsstation, benimmt es sich, als wollte es seine Mutter gleich bespringen.

Doch zuerst soll es sich ansehen lassen. Das Pferdekind soll überzeugende Ausstrahlung und einen harmonischen Körper zeigen. Im Schritt und Trab wollen Persch und Storbeck kraftvolle und entschlossene Bewegungen sehen.

Dieter Conrad vom Landgestüt Celle betreut die Hardenberger Besamungsstation und zeigt den Fohlen, wo es langgeht. Pluspunkte bringt im Trab die Schwebephase: Je länger diese dauert, desto besser die Note.

Gute Noten

Viel wird gefachsimpelt am Rand des Schauplatzes. Wie viele andere ist Reinhard Hinze aus Göttingen zum Gräflichen Landsitz gekommen, weil er früher selbst gezüchtet hat. Das Interesse ist geblieben und zieht ihn noch immer nach Nörten. Seinem Freund gefällt das Fohlen des prominenten Vaters.

Noch besser kommt der Sohn von Levistano an und heischt gleich seinen ersten Applaus ein. Der Spörcken-Junge mag heute nicht traben. Doch dank der guten Noten für Körperbau und Ausstrahlung wird er mit den Söhnen von Levistano und Don Index – Letzterer hat übrigens ein Heimspiel – für das Fohlenchampionat zum Start des Burgturniers am Donnerstag, 23. Mai, ab 18 Uhr ausgewählt.

Vielleicht mag er ja bei der Konkurrenz von mehr als 20 ausgewählten Fohlen traben.

Von Ute Lawrenz

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