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Burgturnier 2013 Mario Stevens gewinnt Hardenberg-Wilthen-Preis beim Burgturnier
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23:10 24.05.2013
Atemberaubender Ritt: Mario Stevens und Corlanda lassen alle Weltklasse-Reiter hinter sich. Quelle: Theodoro da Silva
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Nörten-Hardenberg

Mit atemberaubender Geschwindigkeit schossen der deutsche Spitzenreiter und seine elfjährige Stute Corlanda fehlerfrei über die acht Hindernisse des anspruchsvollen, eng gesteckten 300-Meter-Parcours und ließen in 36,42 Sekunden den Iren Shane Sweetnam und dessen erst 17 Jahre alten Landsmann Bertram Allen hinter sich, die zeitgleich in 38,11 Sekunden Rang zwei belegten.

„Ich bin eigentlich gar nicht auf Sieg geritten. Ich wollte nur flüssig reiten und mich für die Gothaer Trophy qualifizieren“, zeigte sich Stevens, der in diesem Jahr schon drei Große Preise gewonnen hat, ein wenig verwundert über seinen Erfolg.

„Aber Corlanda ist ein unglaubliches Pferd, und als uns der Übergang vom Gothaer zum Hardenberg-Sprung gut geglückt ist, wusste ich, dass es mit dem Sieg klappen könnte“, sagte der 30-jährige.

Lange sah es danach aus, als könne Außenseiter Oliver Lemmer für die große Überraschung sorgen, nachdem er als dritter von 20 Null-Fehler-Reitern die Siegerrunde fehlerfrei in 39,51 Sekunden bewältigt hatte.

Weder die Schwedin Angelica Augusstson, Goldene-Peitsche-Gewinnerin von 2011, noch die US-Amerikanerin Lucy Davis, die Belgierin Anelies Vorsselsman oder die Deutschen Max Kühner und Felix Haßmann kamen an Lemmers Zeit heran.

Das schaffte erst der Goldene-Peitsche-Sieger Marcus Ehning, der die Prüfung im vergangenen Jahr gewonnen hatte.

Doch Ehnings Führung hielt nur kurz, denn unmittelbar nach ihm kamen die beiden Iren, und auch die US-Amerikanerin Lauren Hough, Gewinnerin der Gothaer Trophy 2012, ließ Ehning 38,67 Sekunden knapp hinter sich.

So musste sich der Team-Weltmeister von 2010 in 38,95 Sekunden mit Rang fünf begnügen, qualifizierte sich damit aber ebenso sicher für die Gothaer Trophy am heutigen Abend wie Dirk Klaproth, der zeitgleich mit Lemmer Siebter wurde. „Ich bin sehr zufrieden. Graf Moritz und ich sind in allen Ritten heute fehlerfrei geblieben. So erfolgreich wie diesmal war ich beim Burgturnier noch nie“, freute sich der gebürtige Pöhlder, der für die SG Kreiensen-Rittierode reitet.

Stolz sein durfte auch der Nörtener Lokalmatador Niels von Hirschheydt, der zu den 23 von 59 Startern gehörte, die sich für die Siegerrunde qualifizierten. Damit war er besser als viele international renommierte Reiter, die bereits im Normalparcours scheiterten. Zu ihnen gehörte auch die US-Amerikanerin Jessica Springsteen.

Ihr Vater, Rockstar Bruce Springsteen, verfolgte den Ritt seiner Tochter gespannt vom Balkon des Burghotels aus und musste miterleben, wie sie mit fünf Fehlern ausschied.

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