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„Göttingen ist ein Virus“

Turniersplitter „Göttingen ist ein Virus“

Holger Zöllner muss ein paar Sekunden rechnen, bis er sagen kann, wie oft er als Trainer oder Betreuer beim BG-Miniturnier war. „Von 1982 bis 87 habe ich als Student bei Göttingen 05 gespielt und nebenbei Jugendteams trainiert. Dann bin ich nach Berlin gegangen, habe bei TuS Lichterfelde als Trainer angefangen und war seitdem jedes Jahr hier: 27-mal also. Göttingen ist ein Virus“, sagt der Vertriebsleiter des Deutschen Depeschen-Dienstes (ddp) fast entschuldigend. 

„Es ist eine Art Familientreffen, bei dem ich einmal im Jahr viele Freunde von früher wiedersehe. Jedes Jahr nehme ich mir vor, dass es das letzte ist, doch im nächsten bin ich wieder hier“, lacht Zöllner, dessen Frau Marina – ebenso wie ihre jetzt 17 und 19 Jahre alte Söhne – schon lange vom Virus infiziert ist. „Beide haben früher hier selbst gespielt, und Marin, der Ältere, war letztes Jahr als Co-Trainer beim Turnier.“

„Supergeil und cool“

Der zwölf Jahre alte Berliner Julian Wiechers spielt erst seit vergangenem Oktober Basketball, ist zum ersten Mal beim BG-Turnier und findet  es „supergeil“. Dass sein TuS Neukölln in der LK II C nur Siebter geworden, dämpft seine Begeisterung nicht. „Die Stimmung ist einfach cool, überall hängen Körbe, auf die man werfen kann, und in der Halle in Geismar zu übernachten, war gigantisch“, schwärmt der Nachwuchscenter.

„Freu mich auf nächstes Jahr“

Auch für Tanja Stojanovic vom BBZ Leverkusen ist das 30. Miniturnier der BG 74 ihr erstes. Seit einem Jahr geht die Zehnjährige auf Korbjagd, ist aber bereits eine feste Größe im Leverkusener U-12-Team, mit dem sie Siebte in der Leistungsklasse I wurde – ein Rang vor Gastgeber BG. „Für mich ist das Schönste beim Turnier, dass man gegen viele Mannschaften spielen kann, die von überall herkommen. Ich freue mich schon darauf, im nächsten Jahr wieder herzukommen“, sagt Tanja.

Stolz auf Turniersieg

„Ich finde es toll, dass man hier die ganze Zeit in der Halle sein und spielen kann“, sagt Jonathan Petri und verrät damit, dass er basketballverrückt ist. Der zehnjährige Berliner ist mit dem TuS Lichterfelde bereits zum zweiten Mal beim Göttinger Miniturnier und mächtig stolz. „Letztes Jahr waren wir Vierter, aber diesmal haben wir gewonnen“, strahlt Jonathan, dessen Mannschaft im U-11-Finale den hessischen Rivalen TV Langen in die Schranken gewiesen hat. Keine Frage, dass Jonathan im nächsten Jahr wiederkommen und den Titel verteidigen möchte.

mig

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