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Anna-Marleen Wolfs Traum: Start bei EM

Ehrgeizige Springerin Anna-Marleen Wolfs Traum: Start bei EM

Anna-Marleen Wolfs Traumziel für die Sommerferien ist Italien. Genauer: die 80 Kilometer nordöstlich von Rom gelegene 48     000-Einwohnerstadt Rieti. Urlaub machen möchte die 17-jährige Gymnasiastin dort allerdings nicht.

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Göttingen . Vielmehr hofft die für die LG Göttingen startende Weit- und Dreispringerin, vom Deutschen Leichtathletik-Verband für die vom 18. bis 21. Juli laufende U-20-Europameisterschaft nominiert zu werden. Die Chancen dafür scheinen gut zu stehen. Schließlich lässt Wolf seit geraumer Zeit mit starken Leistungen aufhorchen.

Bei der U-20-Landesmeisterschaft am vergangenen Wochenende in Hannover beherrschte sie die Konkurrenz in beiden Disziplinen klar. Die persönliche Bestleistung von 5,95 Metern beim Sieg im Weitsprung katapultierte sie auf Rang fünf der deutschen Hallenbestenliste, die Wolf im Dreisprung, den sie mit 12,34 Metern gewann, seit mehreren Wochen anführt. Bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Halle a. d. Saale in zwei Wochen hofft sie, sich weiter steigern zu können. „Mein Ziel ist es, in die deutsche Spitze zu kommen und bei den Hallen- und Freiluft-Meisterschaften auf dem Treppchen zu stehen“, sagt sie.

Einen deutlichen Leistungsschub bewirkte der Wechsel von ihrem Heimatverein SV Munster in den Olympiastützpunkt Hannover vor eineinhalb Jahren. Wolf lebt im angeschlossenen Internat, besucht das mit dem Stützpunkt kooperierende Humboldt-Gymnasium und trainiert zwei bis drei Stunden täglich in der Gruppe des aus Göttingen stammenden Landestrainers Frank Reinhardt – gemeinsam mit Neele Eckhardt, Lisanne Rieker und Anna Schmotz, die ebenfalls für die LGG starten. „In Göttingen bin ich selten“, gesteht Wolf. „Ich freue mich aber schon auf die U-23-DM am 16. Juni im Jahnstadion.“

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Zehn Zentimeter fehlen

Zehn Zentimeter haben Anna-Marleen Wolf (LG Göttingen) am Gewinn des Deutschen Meistertitels bei den Jugendhallenmeisterschaften der Leichtathleten in Halle/Saale gefehlt. Mit 12,56 Metern erzielte sie im letzten Durchgang zwar eine neue persönliche Bestweite, die jedoch nicht ausreichte, um Überraschungssiegerin Annika Brockmann (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) noch vom obersten Podestplatz zu stoßen.

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