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„Bär“ wehrt Elfmeter ab

René Wippermann „Bär“ wehrt Elfmeter ab

„Das ist ja ein Bär“, denke ich, als mir unser „Sportler der Woche“ bei seinem Besuch in der ET-Sportredaktion gegenübersteht: René Wippermann vom Fußball-Kreisligisten FC Mingerode ist 1,98 Meter groß und damit ein Riese zwischen den Pfosten.

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Mingerode. Den Ehrentitel hat sich der 20-jährige Fänger verdient, weil er im Kreispokalspiel bei der SG Bergdörfer zum Elfmeterkiller avancierte und seiner Elf mit tollen Reflexen den Einzug ins Viertelfinale des Kreispokalwettbewerbs sicherte. 

Wippermann, erst kürzlich aus dem A-Junioren- in den Herrenkader gerutscht, teilt sich die Aufgabe im Mingeröder Kasten mit Routinier Marco Habich.  „Es   gibt   da   keinen   wirklichen Konkurrenzkampf. Ich nehme sehr viel mit und lerne von Marco und seiner Erfahrung“, sagt der angehende Speditionskaufmann, der bereits seit seinem fünften Lebensjahr für den FC Fußball spielt.

Absolute Idealbesetzung

Dank seiner guten Form ist Wippermann bei Spielertrainer Thomas Schulz für die Spiele im Kreispokal gesetzt. Für den jüngsten Pokalfight in Langenhagen, in dem man sich erst im Elfmeterschießen gegen die junge und erfolgreiche SG Berdörfer aus der 1. Kreisklasse mit 5:4 durchsetzte, erwies sich der Auszubildende als die absolute Idealbesetzung.

Als es nach umkämpften 90 Minuten (3:3) an die Entscheidung ging, behielt Wippermann für sein Team die Nerven und hielt gleich zwei Schüsse vom Punkt. „Ich suche mir immer eine Ecke aus. Und dieses Mal waren es die Richtigen“, erklärt der Keeper und kann sich dabei ein Schmunzeln nicht verkneifen. Angesichts von Wippermanns Körperlänge ahnten wir auch in der Redaktion sofort, wieso die Schützen der SG Bergdörfer nervös wurden, als sie sich den Ball am Elfmeterpunkt zurecht legten.

kdp

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