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Sportler der Woche Dreispringerin Neele Eckhardt fliegt zum deutschen Meistertitel
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18:55 20.06.2014
Erfolgreiches Gespann: Neele Eckhardt, Kugelstoß-Weltmeister David Storl und Lisanne Rieker (v.l.). Quelle: Vetter
Göttingen

„Auf diese Steigerung habe ich lange gewartet und hart dafür trainiert“, freut sich Eckhardt, die 2009 erstmals über 13 Meter sprang und ein Jahr später mit 12,78 Meter Deutsche Jugendmeisterin wurde.

„Mein nächstes großes Ziel ist, die EM-Norm von 14,20 Meter zu knacken“, verrät die ehrgeizige Athletin. Sie ist sich allerdings bewusst, dass es sehr unwahrscheinlich ist, die Weite, die der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) für eine Teilnahme an Europameisterschaften fordert, bis zur EM im August in Zürich schaffen zu können.

Ansporn erhofft sie sich in den kommenden Wochen von den niedersächsischen, norddeutschen und deutschen Meisterschaften der Frauen und Männer, bei denen sie auf jeden Fall starten möchte.

Im Alter von zehn Jahren sei sie zur Leichtathletik gekommen, erzählt Eckhardt, die in Osterkappeln bei Osnabrück geboren, in Albringhausen südlich von Bremen aufgewachsen und bis zu ihrem Wechsel 2013 zur LGG für den TSV Asendorf an den Start gegangen ist. „Vorher bin ich geritten, doch dann hat mich meine Mutter vor die Alternative Pfadfinder oder Leichtathletik gestellt – und mir war sofort klar, was ich lieber wollte“, erzählt Eckhardt.

Zum Jurastudium nach Göttingen

Die Wahl erwies sich als goldrichtig. Mit 16 kam sie ins Sportinternat Hannover, wo sie ihr aus Göttingen stammender Trainer Frank Reinhardt schnell überzeugte, von ihrer bisherigen Lieblingsdisziplin Weitsprung zum Dreisprung zu wechseln. Zur Trainingsgruppe gehören auch die Göttingerinnen Lisanne Rieker und Anna-Marleen Wolf, mit denen sie sich von Beginn an super verstanden habe.

So war es für Eckhardt keine Frage, dass sie nach dem Abitur zum Jurastudium nach Göttingen wechselte und sich der LGG anschloss. „Ich bin jetzt im vierten Semester, und bislang gelingt es mir ganz gut, Studium und Sport unter einen Hut zu bekommen“, berichtet die 21-Jährige und versichert, dass sie Jura immer noch „sehr interessant“ findet.

In ihrer kargen Freizeit trifft sich Eckhardt mit Freunden, für die sie auch gerne mal kocht. „Seit einiger Zeit sind selbst hergestellte Nudeln der große Renner. Zusammen mit Gambas: das finde ich top“, sagt sie lachend.

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