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Ein „Klotz“ von Stürmer

1:0 durch Podolczak Ein „Klotz“ von Stürmer

Er gehört zu jenen Stürmern der Region, vor denen ein Abwehrspieler durchaus Respekt haben kann: groß gewachsen, muskulös, durchsetzungsstark. Krzysztof Podolczak vom Fußball-Landesligisten SVG erzielte für seinen Klub im Heimspiel gegen den SSV Vorsfelde den entscheidenden Treffer zum 1:0-Heimerfolg. „Nicht aufgeben“, lautet das Motto des 25-Jährigen.

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Göttingen . „Auch wenn du fünf Dinger nicht machst: Die nächste Chance kommt bestimmt“, sagt Podolczak, der seit dieser Saison zusammen mit Bruder Grzegorz am Sandweg spielt. Gegen Vorsfelde ließ er einige Möglichkeiten liegen, traf unter anderem den Pfosten. Doch dann klappte es, sein neunter Saisontreffer war spielentscheidend.

„Er ist technisch sehr beschlagen und natürlich ein Klotz“, sagt SVG-Trainer Knut Nolte über Podolczak, der „allein vom Körper her ein Synonym für Kampf ist“, wie Abteilungsleiter Thorsten Tunkel ergänzt. „In kämpferischer Hinsicht geht er stets voran.“
Dabei lief für Podolczak in der laufenden Spielzeit nicht alles rund. Weil der Schiedsrichter sich von ihm angerempelt fühlte und das im Bericht vermerkte, war er in der Hinrunde für sieben Spiele gesperrt. Dann verletzte sich sein Bruder schwer, er selbst kugelte sich die Schulter aus. Doch jetzt ist er wieder da, erzielte bereits in Wolfenbüttel den wichtigen Führungstreffer.

Podolczak, der sich in seiner Freizeit vor allem der Fitness widmet, ist ein Reisender, unter anderem spielte er für Sparta, den RSV 05 und – zusammen mit seinem Bruder – in Goslar. Mit Grzegorz betreibt er ein Internet-Unternehmen, und auch seine sportliche Zukunft nähme er am liebsten an der Seite seines Bruders in Angriff, das ist sein Wunsch. Wo, steht noch nicht fest. Er sagt nur: „Ich fühle mich bei der SVG richtig wohl.“

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