Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Jean Manuel Mbom: Organisator des Teams

Bald bei Werder Jean Manuel Mbom: Organisator des Teams

Seit Beginn der Saison, als er vom Bovender SV gewechselt ist, spielt er für die D-Junioren des JFV Göttingen. Für den DFB-Stützpunkt Göttingen war der zwölfjährige Jean Manuel Mbom zu Beginn der Woche in Barsinghausen bei der niedersächsischen Hallenfußballmeisterschaft, dem Eon-Avacon-Cup, am Ball – und am zweiten Tag nicht nur für entscheidende Impulse, sondern auch für die wichtigen Tore zuständig.

Voriger Artikel
Emilia Waida: „Fünf Kilometer sind perfekt“
Nächster Artikel
Torfrau Aino Diestelhorst führt SVG Göttingen II zum Titel

Jean Manuel Mbom hier mit seiner Mannschaft vom Bovender SV

Quelle: EF

Göttingen. Göttingen musste sich schließlich nur ganz knapp mit dem vierten Platz zufrieden geben. „In unserer Mannschaft war er der auffälligste Spieler“, sagt Stützpunkttrainer Thomas Hellmich über Jean Manuel, dessen Weg ihn im Sommer ins Internat von Werder Bremen führt. „Die erste Zeit wird schon sehr schwierig werden, weil ich hier viele Freunde lieb gewonnen habe“, sagt der FKG-Schüler. „Aber ich hoffe, dass ich in Bremen viele neue Freunde finde.“

J. M. Mbom

J. M. Mbom

Jean Manuel, dessen Vater gebürtiger Kameruner ist und in Göttingen studiert hat, fing mit Fußball bei den G-Junioren des Bovender SV an. Am wohlsten fühlt er sich seit jeher im defensiven Mittelfeld auf der sogenannten Sechser-Position, auch bei seinem neuen Verein JFV Göttingen.

„Da kann ich am besten spielen, weil ich das Spiel vor mir habe und Bälle verteilen kann“, sagt er. „Er kann das Spiel gut lesen und die Mannschaft gut organisieren“, lobt ihn Stützpunkttrainer Hellmich.

Der Lieblingsklub von Jean Manuel, der in seiner Freizeit gerne auch Musik hört, joggt oder schwimmen geht, ist Manchester City – unter anderem, weil dort sein Lieblingsspieler Yaya Touré von der Elfenbeinküste spielt. Auch Jean Manuel, der einen achtjährigen Bruder – Benjamin – hat, will einmal Profi-Fußballer werden.

Bei Werder Bremen haben sie für ihn schon mal eine Ausnahme gemacht: Eigentlich ist das Internat ab 14 Jahren, Jean Manuel darf bereits als dann 13-Jähriger einziehen.

Von Eduard Warda

Voriger Artikel
Nächster Artikel