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Mann für alle Fälle

Rudolph triff zweimal Mann für alle Fälle

Zwar fühlt er sich laut eigener Aussage „hinten am wohlsten“, gehört aber spätestens seit dieser Saison zu den stärksten Offensivkräften des Fußball-Oberligisten RSV 05. Der 19-jährige Thorben Rudolph hat sich in seiner ersten Spielzeit im Herrenbereich zu einer festen Stütze im Team von Trainer „Jelle“ Brinkwerth gemausert – und das nicht erst, seitdem er beim überraschenden 2:0-Erfolg gegen den Tabellenzweiten Hansa Lüneburg beide Tore markierte.

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Göttingen. Eigentlich ist der Nörtener gelernter Innenverteidiger, hat aber für den RSV schon vor der Abwehr und – wie in Lüneburg – hinter den Spitzen agiert. Wünsche meldet er nicht an. „Ich kann schon froh sein, überhaupt zu spielen“, sagt er.

T. Rudolph

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Dabei hält sein Trainer große Stücke auf ihn. „Er ist technisch gut, bringt seine Mitspieler öfter in Schussposition und kann auch selbst aus der zweiten Reihe abziehen“, sagt Brinkwerth. Vor allem aber besitze er den „Ehrgeiz, gute Leistungen zu bringen“. Das habe sich schon in der vergangenen Saison abgezeichnet, als er als A-Junior des JFV Göttingen in der Abwehr aushalf.

„Da habe ich eine Menge Erfahrung sammeln können“, sagt Rudolph, der beim RSV sein FSJ macht und dabei in Grundschulen unter anderem die Hausaufgabenbetreuung übernimmt. Im kommenden Jahr will der Bayern-Fan eine Ausbildung zum Industriekaufmann beginnen – nachdem er mit dem RSV einen Platz unter den ersten Fünf geschafft hat. „Ich bin zuversichtlich, denn das Team hat Qualität“, sagt der Cousin von Christian Horst, mit dem er schon als Kind gebolzt hat.

Während der RSV-Verteidiger als Kopfball-Spezialist gilt, ist Rudolphs Kopfballspiel laut Brinkwerth noch ausbaufähig. Trotzdem ist sich der Trainer sicher: „In zwei bis drei Jahren ist er ein Topspieler.“

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