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Meik Hann: Karte Sprint ausgespielt

Das hat geklappt Meik Hann: Karte Sprint ausgespielt

Vor dem Tour d´Energie-Rennen über die 46 Kilometer-Distanz hatte Meik Hann vom Benotti-Team zwei Ziele: Eine Top-Drei-Platzierung und es Vorjahressieger Jonas Leefmann (Team Drinkuth-Multipower) „so schwer wie möglich zu machen“.

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Quelle: Archivbild

Krebeck/Göttingen. Beide Vorhaben gelangen: Der 22-jährige Krebecker raste nach 1:10,17 Stunde als Erster über die Ziellinie. Die Taktik, die sich Hann vorab zurechtgelegt hatte, ging voll auf: „Ich habe auf die Karte Sprint gesetzt, und das hat geklappt“, freute er sich.

In einem von Beginn an zügigen Rennen fühlte sich der neue Sieger am ersten Berg „noch sehr gut“, wehrte sich auch erfolgreich gegen alle Attacken nach der ersten Kuppe, obwohl „da das erste Mal die Beine richtig weh getan haben“. Doch Kampfgeist und Stehvermögen befähigten den Krebecker, der bei der Postbank arbeitet, dazu, das Tempo bis zum Schlussspurt mitzugehen.

Früher saß Hann, der mit zwölf Jahren sein erstes Rennen bestritt, nachdem er Jan Ullrichs Tour de France-Auftritte begeistert am Fernseher verfolgt hatte und daraufhin seinem Vater auf dem Rennrad nacheiferte, zwischen 500 und 700 Kilometer im Sattel, doch „das ist nun zeitlich nicht mehr möglich“.

Zwischen 250 und 350 Kilometer kommen für den Eichsfelder in der Woche trotzdem zusammen, dazu absolviert er im Winter noch spezielle Kraft- und Athletik-Einheiten. Schließlich stehen im Rahmen des German-Cycling-Cup in diesem Jahr noch Starts in Frankfurt, Berlin und Hamburg an. Bei „all der Berichterstattung über Doping im Radsport: Ohne Training und Talent kommt man nicht so weit“, weiß Hann. „Radsport ist einfach faszinierend.“

cro

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