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Melina Müller ist bei der BG 74 rundum glücklich

Vom ersten Tag an Melina Müller ist bei der BG 74 rundum glücklich

Melina Müller empfindet es als Glücksfall, in Göttingen Basketball spielen zu dürfen. Doch auch ihre Trainerin Jennifer Kerns und das Zweitliga-Team der BG 74 sind heilfroh, die 1,85 Meter große Centerin in ihren Reihen zu haben.

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Spielt eine starke Saison: BG-Centerin Melina Müller.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Spätestens seit Beginn der Saison 2012/13 gehört die 20-jährige Studentin als drittbeste Schützin und Rebounderin zu den Hauptleistungsträgerinnen der Veilchen. In den beiden letzten Hauptrundenspielen – beim 79:71-Heimsieg gegen die TG Neuss und dem 66:60-Erfolg beim TK Hannover – avancierte Müller gemeinsam mit ihrer amerikanischen Center-Kollegin Danielle Smith zur Matchwinnerin.

Sie war damit maßgeblich verantwortlich, dass die Göttingerinnen als Tabellendritte den Sprung in die von vielen schon abgeschriebenen Halbfinal-Playoffs geschafft haben.

„Als ich vor eineinhalb Jahren nach Göttingen gekommen bin, um Geografie zu studieren und bei der BG Basketball zu spielen – ein wichtiger Faktor für die Wahl des Studienortes –, habe ich mich vom ersten Tag an superwohl gefühlt“, versichert Müller.

„Die Mannschaft hat mich sofort toll aufgenommen, und Jen ist der Hammer als Trainerin. Sie ist unglaublich herzlich und lässt einen modernen Basketball spielen mit hohen sportlichen und geistigen Anforderungen, wie ich es vorher nie erlebt habe“, schwärmt sie.

„In den meisten Spielen lief es gut für mich"

Zwar habe sie in der vorigen Saison noch nicht so viel Einsatzzeit bekommen, weil sie Defizite im Defensivverhalten und keinen guten Wurf gehabt habe. Doch Kerns habe ihr mit viel Geduld in zusätzlichen individuellen Trainingseinheiten geholfen, ihre Schwächen abzustellen.

So viel Unterstützung habe sie in ihrem früheren Verein, dem Herner TC, nie erfahren, sagt die aus der Kleinstadt Baltrop bei Dortmund stammende Müller.

Mit 15 Jahren wechselte das hoffnungsvolle Talent nach Herne und trainierte als 16-Jährige mit dem Erstliga-Team. „Ich habe aber kaum gespielt, und im Training liefen die jungen Spielerinnen meist nur nebenher“, berichtet Müller. „In Göttingen sind die Kleinen dagegen voll im Team integriert.“

Durch die viele Einsatzzeit bei der BG 74 habe sie sich stark verbessert. Außerdem trage die tolle Atmosphäre in der Mannschaft dazu bei, das Beste aus sich herauszuholen. „In den meisten Spielen lief es gut für mich. Doch selbst wenn es bei mir persönlich mal nicht so geklappt hat, macht es Spaß, wenn es für das Team gut läuft“, erläutert Müller.

Den am 7. April beginnenden Halbfinal-Playoffs gegen Moabit blickt sie optimistisch entgegen: „Ich glaube, unsere Chancen stehen gut, ins Finale zu kommen."

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