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Merle Wiehl erzielt 35 Punkte

Erfolgsrezept: „Nie werfen“ Merle Wiehl erzielt 35 Punkte

Werfen gilt als grundlegendste Fähigkeit beim Basketball. Wenn Merle Wiehl von sich behauptet, dass sie nicht werfen könne, und dann 35 Punkte in einem Spiel erzielt, sagt das eine Menge über ihr Potenzial aus. „Ich werfe im Spiel eigentlich nie“, sagt die 15-jährige Bovenderin.

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Merle Wiehl

Quelle: Archivbild

Bovenden. Das war auch beim 70:54-Sieg ihres Team Göttingen gegen die Metropol Girls Recklinghausen in der Abstiegsrunde der U-17-Bundesliga der Fall. Den Erfolg stellte Wiehl mit ihrer Karrierebestleistung sicher und garnierte ihr „Monsterspiel“ noch mit 13 Rebounds.

„Die Punkte habe ich fast ausschließlich direkt am Brett durch Korbleger und aus dem Fastbreak erzielt“, resümiert die aufgeweckte Neuntklässlerin des Theodor-Heuss-Gymnasium. Dabei profitiert sie in erster Linie von ihrer außerordentlichen Athletik. Beispiel gefällig? Mit ihren 1,83 Metern Körpergröße schafft es Wiehl, den 3,05 Meter hohen Korb mit der Hand zu berühren.

Dunking als Ziel

Dazu ist selbst im Damenbereich nahezu keine Spielerin fähig. „Mein Ziel ist es, mal einen Dunking zu schaffen“, erklärt die Flügelspielerin, die, obwohl sie dem jüngeren Jahrgang angehört, die mit Abstand beste Punktesammlerin ihres Teams ist.

Die körperlichen Voraussetzungen liegen Wiehl in den Genen. Mutter Maike spielte früher in der 2. Volleyball-Bundesliga und ist heute als Tennisspielerin aktiv, Vater Marc war Teilnehmer der Senioren-EM der Leichtathleten.

Es überrascht wenig, dass die sprunggewaltige Punktemaschine die Leichtathletik als ihre große Leidenschaft nennt. „Leider bleibt neben dem viermaligen Training pro Woche wenig Zeit dafür.“ Die vielen Trainingseinheiten seien aber sehr wichtig, betont sie: „Ich muss ja schließlich das Werfen lernen.“

fab

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