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Mittelfeldspieler erkämpft sich Stammplatz

Daniel Gorgievski Mittelfeldspieler erkämpft sich Stammplatz

„Doch nicht so!“ Tobias Dietrich, der Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV Germania Brei­tenberg, war während des Heimspiels gegen den SCW Göttingen öfter unzufrieden damit, wie sein Mittelfeldspieler Daniel Gorgievski in die Zweikämpfe ging. Jedoch: Aus fast allen Duellen ging Gorgievski als Sieger hervor.

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Breitenberg. Mit guten Zweikampfwerten, hoher Laufbereitschaft und schließlich seinem Tor zum 1:1-Endstand avancierte er (neben Torwart Dennis Laule und Libero Timo Friedrichs) zum besten Akteur in einer eher schwachen Breitenberger Elf – und zum „Sportler der Woche“.

Gorgievski ist von Germanias Neuzugängen am besten eingeschlagen, hat auf Anhieb den Sprung aus der  1. Kreisklasse in die Bezirksliga und zum Stammspieler geschafft. Der 21-Jährige relativiert seine Leistungsentwicklung aber bescheiden und verweist darauf, dass er als Defensivmann genau in die Lücken gepasst habe, die durch Abgänge oder Verletzungen entstanden seien.

Onkel als Trainer

Begonnen hat Gorgievski spät (erst als Zwölfjähriger) und in der Offensive: Beim FC Mingerode trainierte ihn sein Onkel Manfred Motz und stellte ihn als Stürmer auf. Im Laufe der Zeit rückte er bei seinen weiteren Vereinen (A-Junior in Breitenberg, Herrenspieler bei Hertha Hilkerode und VfL Olympia Duderstadt) im Mannschaftsgefüge immer weiter nach hinten.

In der Hinrunde der laufenden Saison bot Dietrich den angehenden Altenpfleger, der nach der Berufsausbildung sein Abitur nachholen will, als Manndecker auf. Jetzt hat Gorgievski sich auch im defensiven Mittelfeld bewährt und antwortet  auf  die  Frage,  ob  er  lieber auf der Verteidiger- oder Sechser-Position spielt: „Naja, da, wo mich der Trainer aufstellt...“

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