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Oberliga-Handballerin der HSG Plesse-Hardenberg Theresa Rettberg

Nervenstarke Mutter Oberliga-Handballerin der HSG Plesse-Hardenberg Theresa Rettberg

Theresa Rettberg scheint Nerven wie Drahtseile zu haben. Die Oberliga-Handballerin der HSG Plesse-Hardenberg verwandelte im Heimspiel gegen Altwarmbüchen drei Sekunden vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 29:28, jubelte – und musste dann ein zweites Mal antreten, weil das Kampfgericht die Wiederholung forderte. Auch der zweite Versuch passte, dann wurde ein zweites Mal gejubelt.

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Quelle: HSG-Plesse

Göttingen. „Ich hatte ein gutes Gefühl als ich angetreten war, hatte ja auch schon vorher zwei Siebenmeter verwandelt“, erzählt die 24-Jährige, die es in dieser Partie auf insgesamt fünf Treffer brachte. Dass der Aufsteiger in dieser Saison so gut mitspielt, hatte die Rückraumspielerin „nicht unbedingt erwartet“.

Sie hofft nun auf eine ebenso erfolgreiche Rückrunde des Tabellenvierten, der allerdings eine ganze Reihe Auswärtspartien absolvieren muss. Die Mutter der 16 Monate alten Emilia wünscht sich viele Einsätze. „Die Betreuung für die Spiele kann ich ganz gut organisieren. Mein Freund und das gesamte Umfeld ziehen aber mit. Beim Training ist das manchmal schon schwieriger.

Ich finde das klappt aber auch gut. Artur würde sich bestimmt mehr wünschen“, so Rettberg zu den Erwartungen ihres Trainers. Mikolajczik bezeichnet die Handballerin, die im vierten Jahr bei der HSG spielt,  als „talentiert“ und „interessant“. Interessant vielleicht auch deshalb, weil die ehemalige HVN-Auswahlspielerin bereits  in vielen Spielen auch als Torfrau eine starke Leistung gezeigt hat.

„Nach der Babypause habe ich damals in der Zweiten in der Regionsoberliga im Tor wieder angefangen.“ Mit dem Minihandball hat Rettberg als Vierjährige beim MTV Grone begonnen. „Ich bin aus einer Handballer-Familie, meine Eltern haben beide gespielt.“ Sie hätte nichts dagegen, wenn Emilia in ihre Fußstapfen treten würde.

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