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Supersatz in Springerelite

Roßberg schafft 2,12 m Supersatz in Springerelite

LGG-Hochspringer Marcel Roßberg bezeichnet seinen Satz über 2,12 Meter beim Pfingstsportfest in Zeven als „Befreiungsschlag“. Mit der im dritten Versuch übersprungenen Höhe katapultierte sich der 23 Jahre alte Göttinger  in die Riege der deutschen Topathleten und qualifizierte sich für die Deutsche Meisterschaft in zwei Wochen in Wattenscheid.

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Göttingen. Darüber hinaus verbesserte er seine vor sechs Jahren aufgestellte persönliche Bestmarke und zum dritten Mal in drei Wochen den LGG-Vereinsrekord, den bis dahin Karl-Heinz Mügge und Andre Gröne mit 2,06 Metern gemeinsam gehalten hatten. „Für mich waren die 2,12 Meter keine Überraschung, das hatte sich schon eine Woche vorher beim Springermeeting in Garbsen angedeutet“, sagt der gebürtige Hamburger, der vor 14 Monaten zum Betriebswirtschaftsstudium nach Göttingen kam. In der neuen LGG-Trainingsgruppe mit Silke Reinhardt an der Spitze habe er sein durch Verletzungen und Krankheit verursachtes Tief überwunden. Roßberg: „Das Training hat mir neue Impulse und Reize gegeben und so meine Leistungsfähigkeit gesteigert. Ich weiß aber auch, wie schnell man ganz unten sein kann, deshalb setze ich mir keine Fernziele.“ Er habe sich vorgenommen, mittelfristig 2,20 Meter zu schaffen und wenn das klappt, das Training eventuell zu intensivieren, um die bei 2,30 Meter liegende nationale Spitze anzugreifen. Bis zum Ende seines Studiums gibt er sich dafür Zeit. „Wenn es bis dahin nicht klappt, werde ich mich ganz auf meine berufliche Zukunft konzentrieren“, sagt der gelernte Bankkaufmann, der nach dem Masterabschluss in den Finanzsektor zurückkehren will.

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