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Tour d‘Energie 2010 in Göttingen: Streckentest

Klamme Klamotten und kalte Füße Tour d‘Energie 2010 in Göttingen: Streckentest

Regen, Hagel und ein bisschen Sonnenschein. Unter äußerst widrigen Bedingungen testeten am Sonntag Sponsoren- und Vereinsvertreter mit den Organisatoren die Rennstrecke der Tour d’Energie vom 25. April.

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Tour d‘Energie Göttingen: Mehr Zuschauer angestrebt

Trotzen der Kälte: Die 22 Teilnehmer der Pre-Tour – hier kurz vor Rosdorf.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. 22 Teilnehmer waren trotz des schlechten Wetters der Einladung von Alexander Frey, Geschäftsführer der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF), gefolgt und fuhren im gemütlichen Tempo die 82 Kilometer lange Schleife über Hann. Münden, Hemeln, Dransfeld, Rosdorf zurück nach Göttingen.

„Jetzt hatten wir das schlechte Wetter – für das Rennen in zwei Wochen erhöhen sich damit die Chancen, keinen Regen zu haben“, sagte Frey in klammen Klamotten und mit kalten Füße nach der Viereinhalb-Stunden-Tour. Der schon zu Beginn einsetzende Regen kühlte die Radsportler mit der Zeit aus. „Aber das Wetter schweißte zusammen.

Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur die falsche Kleidung“, betonte Frey. Etwas verschätzt hatte sich Henrich Wilckens, Vorstandsvorsitzender von Eon Mitte: Er fiel als Einziger in kurzer Radhose auf. „Mir wurde erst beim ersten Anstieg hinter Mengershausen warm“, sagte der Manager. Später musste sich der Vertreter einer der drei Hauptsponsoren allerdings durchnässt im Begleitfahrzeug aufwärmen.

„Das bringe ich jetzt noch zu Ende“

Unerschrocken stieg Wilckens aber wieder auf sein Rad. „Das bringe ich jetzt noch zu Ende“, sagte der 62-Jährige, der schon im vergangenen Jahr die Tour d’Energie mitgefahren war. Erst kurz vor Göttingen brachen die Wolken auf und die Sonne trockneten die Radsportler.

Das Rennen am 25. April ist auch in diesem Jahr wieder rekordverdächtig: Schon knapp einen Monat vor dem Start war die Rekordteilnehmerzahl von 2200 Sportlern aus dem vergangenen Jahr Geschichte. „Die 2500 Startplätze sind schon seit dem 1. April vergeben“, sagte Andre Moormann, Projektleiter bei der GoeSF.

Das Interesse an dem Rennen sei ungebrochen: „Weitere 150 Sportler stehen schon auf der Warteliste. Die sechsten Auflage der Tour d’Energie von den Terrassen, dem größten Jedermann-Rennen Niedersachsens, wird somit wieder zur besonderen Herausforderung: „Hoffentlich bei besserem Wetter“, sagte Projektleiter Moormann.

Von Mark Bambay

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Impressionen von der Tour d'Energie 2010.

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