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Tour d‘Energie Göttingen: Mehr Zuschauer angestrebt

Frauen holen auf, aber Männerbeine dominieren Tour d‘Energie Göttingen: Mehr Zuschauer angestrebt

Auf interessante Neuerungen dürfen sich sowohl die 2500 Teilnehmer als auch die Zuschauer der 6. Tour d‘Energie von den Terrassen freuen. 400 Plakate wird das aus Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) und Tuspo Weende bestehende Organisatoren-Duo aushängen. So soll versucht werden, am Sonntag, 25. April, noch mehr Zuschauer als die 5000 im vergangenen Jahr in das Ziel-Areal an der Bürgerstraße zu locken.

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Auf der Überholspur: Fast 150 Frauen mehr als im Vorjahr gehen bei der Tour d‘Energie am 25. April an den Start.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Das Programm in der Nähe des neuen Rathauses werde noch attraktiver und soll die Menschen zum Kommen verleiten, die nicht primär radsportbegeistert sind, sondern das Event miterleben wollen. Für die Tour-Teilnehmer wird erstmals am Ziel ein Fahrradparkplatz angebote.

Die Tour bleibt männlich dominiert, das steht spätestens zwei Wochen vor der größten Breitensportveranstaltung der Region fest. Bei 2146 Meldungen unter den 2500 Startplätzen werden wieder Männerbeine das Göttinger Jedermann-Radrennen dominieren. Dagegen hört sich die Anzahl von 354 Frauen geradezu mickrig an, doch der Schein trügt: In Wirklichkeit ist die Tour weiblicher geworden.

Um 145 Starter – oder 70 Prozent – ist die Frauen-Quote im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. „Schuld sind die Bicikletten“, witzelt GoeSF-Projektleiter Andre Moormann auf Nachfrage, der sich wünscht, „dass die Quote irgendwann bei 50:50 steht.“

„Bicikletten bieten Betten“

Die große Steigerung könne er sich nur mit der Aktion „Bicikletten bieten Betten“ erklären. „Wir haben keine spezielle Werbung gemacht, um Frauen für die Tour zu begeistern“, sagt Moormann. Der erste Frauen-Radsport-Verein Deutschlands bot auf seiner Homepage ein Gewinnspiel an, bei dem 22 Schlafplätze für Frauen von außerhalb verlost wurden, die an der Tour d’Energie 2010 teilnehmen.

Auf der gestrigen Pressekonferenz betonten die Organisatoren besonders die gute Zusammenarbeit mit den drei großen Sponsoren Sparkasse, Stadtwerke und Eon Mitte, sowie Polizei, Freiwillige Feuerwehr und Helfern. „Es ist diese Gruppe, die die Tour in den vergangenen fünf Jahren zu einem Event gemacht hat“, unterstrich GoeSF-Geschäftsführer Alexander Frey.

Sparkassen-Chef Rainer Hald sieht es als „Selbstverständlichkeit“ an, „dass wir dieses sportliche Aushängeschild Göttingens unterstützen“, und Reinhard Kraft von den Stadtwerken sieht den Erfolg dieses „außergewöhnlichen Events“ in der „Konstellation der drei Hauptsponsoren“, und unterstrich: „Hier hat alles gepasst.“ Rolf Bode, Leiter der Niederlassung Eon Mitte Göttingen, in deren Räumen die Pressekonferenz stattfand, meinte: „Unser Engagement ist keine Selbstverständlichkeit, aber ein Anliegen.“

Wolfgang Schrader von der Polizeiinspektion Göttingen nutzte die Gelegenheit, um die Autofahrer frühzeitig auf Sperrungen und Umleitungen hinzuweisen. „Die Beschwerden werden immer weniger. Das Verständnis dafür, dass solch ein Großereignis Behinderungen verursacht, ist gestiegen“, berichtete Schrader. Die Göttinger Verkehrsbetriebe werden am 25. April in der Zeit von 8 Uhr bis 17.30 Uhr fünf Linien umleiten. „Das ist in den vergangenen zwei Jahren gut gelaufen und hat sich etabliert. Es gab keine Beschwerden“, sagte Reinhard Schneider.

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Tour d'Energie 2010

Impressionen von der Tour d'Energie 2010.

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