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Göttinger Tour d'Energie: Heiße Phase angelaufen

Jedermannrennen Göttinger Tour d'Energie: Heiße Phase angelaufen

2817 Radsportler starten bei der Tour d’Energie am 8. Mai von den Zietenterrassen. Die Rekordbeteiligung gab Jörn Lührs vom Organisationsteam der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) während einer Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bekannt. Zusätzlich befinden sich über 220 Radler auf der Warteliste.

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Stellen die Tour d‘Energie 2011 vor: Organisatoren, Teilnehmer und Sponsoren.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Die limitierte Starterzahl sei Platz- und Sicherheitsfaktoren geschuldet, erläuterte Lührs.

„Wir bemühen uns um eine sukzessive Vergrößerung des Rennens, doch momentan ist die Kapazitätsgrenze erreicht.“ Der Radsport erlebe zurzeit einen regelrechten Boom, die Anmeldezahlen pro Tag hätten sich im Vergleich zu 2010 nahezu verdoppelt, die Tour „war so früh ausgebucht wie nie, und noch immer klingelt das Telefon“.

60 Frauen mehr als im Vorjahr hätten sich angemeldet, dennoch habe sich die Geschlechterverteilung kaum verändert: 88 Prozent der Teilnehmer sind Männer. Zudem haben elf Schulen insgesamt 255 Teams gemeldet, eine Steigerung um knapp 50 Prozent: „Eine sehr erfreuliche Entwicklung.“

Heißen Phase

Man befinde sich mittlerweile in der „heißen Phase der Vorbereitungen“, fügte GoeSF-Geschäftsführer Alexander Frey hinzu. Auch die Sponsoren stünden mit „Herzblut und Schraubspanner“ zur Seite. Die permanente Beschilderung der Strecke fördere zudem die Intention des „sportlichen und touristischen Highlights der Region“, Menschen den Sport näherzubringen.

Neu im Programm sind Kinderrennen und Mini-Taggi-Tour, für beide sind noch Plätze frei. Außerdem wurde der Zielbereich einige Meter in Richtung Bahnhof verschoben, um die Kreuzung am Geismar Tor zu entlasten. Kürzere Wege vom Ziel zur Wasseraus- und Transponderrückgabe sollen die Teilnehmer zusätzlich entlasten. Erstmals werden auch die Siegerehrungen der 82- und 46-Kilometerstrecken zeitlich getrennt vorgenommen.

Obwohl die meisten Teilnehmer aus Göttingen kommen, sei die Veranstaltung „bundesweit sehr beliebt“, so Frey. Dies liege neben den exzellenten Sicherheitsvorkehrungen an der „tollen Landschaft und wunderschönen Strecke“. Bei der Streckensicherung habe man bereits in den vergangenen Jahren „Maßstäbe gesetzt“, dies erhöhe den Stellenwert der Tour beträchtlich.

Umleitungen werden ausgeschildert

„Wir haben eine optimale Strecke gewählt, um den Verkehrsfluss so wenig wie möglich zu behindern“, sagte Wolfgang Schrader von der Polizeiinspektion Göttingen. Natürlich komme es bei 2800 Personen, die einen Ort durchradeln, aber trotzdem zu Verkehrsbehinderungen und Straßensperrungen. Die Umleitungen werden ab Ende dieser Woche ausgeschildert.

Janina Handkammer, eine der erfolgreichsten Göttinger Radfahrerinnen, sprach einen kleinen Wermutstropfen für Jedermannfahrer an: Bei den Frauen seien auch Inhaberinnen einer A-Lizenz, bei den Männern nur maximal C-Fahrer startberechtigt. „Eine A-Lizenz bedeutet semi-professionellen Sport. Die Lizenzfahrerinnen sind also im Vorteil gegenüber Hobbyfahrerinnen“, erklärte Caroline Pasedach, Göttinger Indoor Mountainbike-Weltmeisterin, die erstmals an der Tour teilnimmt. „Die Hauptsache ist jedoch, dass es Spaß macht und alle heil ankommen.“

Von Tobias Christ

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Teilnehmerrekord bei Jedermann-Radrennen
Helfer vor Ort bei der Tour d'Energie.

Bei der achten Auflage der Tour d‘Energie werden am Sonntag, 22. April, so viele Radsportler wie nie zuvor an den Start gehen. Mehr als 3250 Anmeldungen liegen bereits vor. Die Organisatoren Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) und die Radsportabteilung des Tuspo Weende sind dringend auf ehrenamtliche Helfer angewiesen.

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Video von der Tour d'Energie 2013

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