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Auch die Bicikletten nehmen an der Göttinger Tour d'Energie teil

Wunsch nach Sonne und Rückenwind Auch die Bicikletten nehmen an der Göttinger Tour d'Energie teil

Sechs Grad, eisiger Wind und Regenschauer: Die Bicikletten lassen sich von diesem Witterungsverhältnissen nicht abhalten und steigen auf ihre Rennräder. „Es hilft ja nichts. Wir müssen trainieren, damit wir die 100-Kilometer-Strecke bei der Tour d’Energie bewältigen“, erklärt Conny Hiller, Vereinsvorsitzende des Frauen-Radsport-Teams.

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Kurven, Berge, Abfahrten: Die Bicikletten trainieren in der Rhön für die Tour d’Energie.

Quelle: EB

Göttingen. Die 56-Jährige will in diesem Jahr bereits zum vierten Mal beim Jedermannradrennen starten. 2008 beschlossen Hiller und einige Mitstreiterinnen, einen Fahrrad-Radsport-Verein für Frauen zu gründen. Mittlerweile haben die Bicikletten 27 Mitglieder, von denen 16 beim Jedermannradrennen an den Start gehen. Hiller und die zweite Vorsitzende Sybille Bertram streben eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde an. „Wir sind engagierte Freizeitfahrerinnen, bei denen der Spaß im Vordergrund steht. Trotzdem bereiten wir uns professionell vor“, sagt Hiller. Dazu gehöre ein Trainingslager in der Rhön. „Da reißen wir jeden Tag 80 bis 100 Kilometer runter“, so Hiller weiter. Außerdem seien die Bicikletten die Tour d’Energie-Strecke zweimal komplett abgefahren.

„Ich werde das Rennen eher langsam angehen, damit ich nach dem Hohen Hagen die letzten flachen 25 Kilometer richtig keulen kann“, verrät Bertram ihre Renntaktik. Hiller will in diesem Jahr ebenfalls etwas vorsichtiger beginnen. „Ich war letztes Jahr gesundheitlich angeschlagen habe mich zu schnell ausgepowert.“ Der Hohe Hagen werde hart. „Ich bin keine gute Bergfahrerin, dafür versuche ich auf den Abfahrten aufzuholen.“ Sie sei 30 Jahre Motorrad gefahren, das helfe ihr bei Bergabpassagen.

Die Vorbereitung vor dem und die Versorgung beim Rennen seien individuell. „Die eine nimmt Körnerbrot mit, eine andere Powerriegel. Auch Traubenzucker hilft. Außerdem peitschen einen die Zuschauer nach vorne. Das motiviert ungemein“, sagt Bertram. Für die Tour d’Energie haben die beiden Fahrerinnen drei Wünsche: Rückenwind, Trockenheit und Sonne.

Weitere Informationen zu dem Radsport-Verein für Frauen unter bicikletten.de

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Die Organisation ist nahezu abgeschlossen: Rund 3500 Teilnehmer gehen am Sonntag, 22. April, auf die 46-Kilometer- und die 100-Kilometer-Strecke. So viele wie noch nie. „Wir sind im vergangenen Jahr an die Kapazitätsgrenze gestoßen. Deswegen musste der Startort von den Zietenterrassen zur Sparkassen-Arena verlegt werden."

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Tour d'Energie 2012

Rund 3000 Radfahrer sind bei der Tour d'Energie in Göttingen an den Start gegangen. Nach dem Start an der Sparkassen-Arena ging es entweder über 46 Kilometer oder 100 Kilometer ins Ziel auf der Bürgerstraße.

Video von der Tour d'Energie 2013

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