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Die Göttinger Tour d'Energie mit neuem Startort und vielen Helfern

Frey: „Tour d’Energie als Bürgerfest etablieren“ Die Göttinger Tour d'Energie mit neuem Startort und vielen Helfern

Die Organisation ist nahezu abgeschlossen: Rund 3500 Teilnehmer gehen am Sonntag, 22. April, auf die 46-Kilometer- und die 100-Kilometer-Strecke. So viele wie noch nie. „Wir sind im vergangenen Jahr an die Kapazitätsgrenze gestoßen. Deswegen musste der Startort von den Zietenterrassen zur Sparkassen-Arena verlegt werden."

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Straßen voller Radfahrer: In diesem Jahr starten rund 3500 Radsportler bei der Tour d’Energie.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Das erklärt Projektassistent Jonas von Frieling von der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF). Bisher hätten sich 3341 Starter angemeldet, Nachmeldungen sind jedoch noch möglich. „Wir kommen nah an die 3500 ran.“ Damit sei das Jedermannrennen, sagt GoeSF-Geschäftsführer Alexander Frey, eine der  größten Sportveranstaltungen in der Region. „Außerdem wollen wir die Tour d’Energie als Bürgerfest etablieren.“

Mehrere Tausend Zuschauer werden an der Strecke und im Zielbereich auf der Bürgerstraße erwartet. „Die Zuschauer sind der Hauptgrund, warum das Rennen auch überregional ein Bombenstanding hat“, erklärt Frey. Dazu komme, dass die Strecke mit rund 1350 Höhenmetern sehr anspruchsvoll und die Streckenführung durch die Region landschaftlich interessant sei. Mehr als 2100 Teilnehmer kommen nicht aus dem Landkreis oder der Stadt Göttingen. Es haben sich zudem rund 800 Göttinger und 400 im Landkreis Wohnende angemeldet.

Frauenanteil bei 11,38 Prozent

Von den bisher 3341 Teilnehmern gehen rund 2300 über 100 Kilometer und rund 1000 über 46 Kilometer an der Start. Der Frauenanteil liegt bei 11,38 Prozent. „Das ist zwar sehr männerlastig, aber die absolute Zahl der weiblichen Starter ist im Vergleich zum vergangenen Jahr gestiegen“, berichtet von Frieling. Die Altersspanne reicht von 11 (Franz Pawlus über 46 Kilometer) bis 79 Jahre (Bruno Podesta ebenfalls über 46 Kilometer). Mit 15 Jahren ist Ahura Bassimtabor der jüngste Starter über 100 Kilometer, Klaus König mit 73 Jahren der älteste.

Die Langstrecke führt in diesem Jahr erstmals durch die Gemeinden Friedland und Adelebsen. „Dadurch verbessern wir die Regionalität weiter“, sagt Frey. Durch die anspruchsvollere Etappe sei der Kurs selektiver. „Ich habe im Landkreis zuletzt viele Fahrer trainieren sehen. Ich bin daher zuversichtlich, dass sich nur wenige übernehmen“, so Frey weiter. Für diese gebe es jedoch sogenannte Besenwagen. „Jeder sollte es schaffen, eine Durchschnittgeschwindigkeit von rund 20 Kilometern pro Stunde zu erreichen, sonst wird er eingesammelt“, betont Frey. Bei diesem Tempo kämen die Fahrer gegen 15.45 Uhr ins Ziel. Der Sieger über 100 Kilometer wird um 13.15 Uhr erwartet.

Start des 46-Kilometer-Rennes ist um 10.30 Uhr, zehn Minuten später starten die Langstreckler. „Wir haben aufgrund der hohen Teilnehmerzahl die Streckenverläufe so gewählt, dass sie sich dieses Jahr nicht kreuzen. Dadurch steigt die Sicherheit für die Fahrer“, erklärt von Frieling.
Zur Unterstützung der Radsportler fahren Mitarbeiter von Oelle’s Bikeservice in mehreren Servicewagen mit und helfen bei gerissenen Ketten oder platten Reifen.

Feuerwehr setzt 460 freiwillige Helfer ein

Als Sponsoren sind wie in den vergangenen Jahren Eon Mitte, die Sparkasse Göttingen und die Stadtwerke Göttingen dabei. Außerdem setzt die Feuerwehr 460 freiwillige Helfer ein. Dazu arbeiten diverse Ehrenamtliche an der Strecke. Am Start steht ein Servicecheckpoint, den die Fahrer in Anspruch nehmen können. „Es gibt Teilnehmer, die mit einem 70er-Jahre-Drei-Gang-Rad mit verrosteter Kette starten wollen, aber auch professionelle Fahrer mit einem 10 000-Euro-Rennrad“, erinnert sich Frey an die vergangenen Jedermannrennen.

Beeinträchtigungen für die Göttinger Autofahrer gibt es auch in diesem Jahr: „Durch die Ausweitung kommt es bei der diesjährigen Tour zu mehr Straßen-Sperrungen“, sagt Wolfgang Schrader von der Polizeiinspektion Göttingen. „Jetzt brauchen wir noch gutes Wetter. Aber damit hat es in den vergangenen Jahren keine Probleme gegeben. Das Rennen wird auch bei Regen und Wind gestartet. Nur bei Unwetter oder einer Schneeschicht auf der Straße nicht“, sagt Frey.

Von Michael Kerzel

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