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Tour d'Energie 2012 Ehrenamtliche Helfer bei der Göttinger Tour d'Energie sind unerlässlich
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12:53 13.03.2014
Sperren Straßen ab: Helfer der Freiwilligen Feuerwehr schützen die Fahrer der Tour d’Energie. Quelle: EF
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Göttingen

Der Gemeindebrandmeister in Rosdorf stellt heraus, dass „die Tour ohne die ehrenamtlichen Helfer kaum zu bezahlen ist“. Denn dann müssten an allen abgesperrten Straßen Polizisten stehen. Alexander Frey, Geschäftsführer Göttinger Sport und Freizeit (GoeSF), lobt die Ehrenamtlichen. „Wir können uns nur bedanken“, sagte er bei der Pressekonferenz zur Tour.

Die Zusammenarbeit funktioniere sehr gut, sagt Willing. „Wir haben bei der Veranstaltung die gleichen Rechte wie Polizisten, auch wenn das viele Autofahrer nicht wissen“, erklärt er. In den letzten Jahren, die Freiwillige Feuerwehr ist zum achten Mal dabei, habe es immer wieder aggressive Fahrer gegeben, die die Sperrungen nicht akzeptieren wollten.

Einsatzkräfte seien beleidigt worden. „Beschimpfungen gehen aber zu einem Ohr rein und zum anderen wieder raus“, so Willing. Ein Kollege sei sogar verletzt worden: „Ein Autofahrer hat einen Streckenposten von uns absichtlich angefahren. Das war schon krass“, meint Willing. Er könne zwar verstehen, dass Autofahrer unzufrieden seien, persönliche Angriffe seien jedoch nicht zu tolerieren. Solche Fälle stellten aber Ausnahmen dar, die Arbeit verlaufe sonst ohne größere Probleme.

Die Feuerwehr hat den Auftrag, „alle erforderlichen Maßnahmen, um den Verkehrs- und Sicherheitserfordernissen Rechnung zu tragen“, zu treffen, wie es im Einsatzbefehl heißt. „Bei der Planung im Vorfeld werden wir eingebunden, wissen daher, was auf uns zu kommt“, sagt der Gemeindebrandmeister. Er selber sitze während des Radrennens mit dem Leiter der Polizeistation Rosdorf, Werner Meyer, in einem Auto, das auf der Tour-Strecke unterwegs ist. „So können wir schnell reagieren, wenn irgendwas passiert“, erläutert Meyer.

Zum Einsatzteam beim Jedermann-Radrennen gehören 450 Kräfte des Flecken Adelebsen, der Gemeinden Friedland, Rosdorf, Dransfeld und Hann.Münden sowie der Stadt Göttingen. Im Rosdorfer Team sind neben den Ortsfeuerwehren Rosdorf, Sieboldshausen und Mengershausen in diesem Jahr Obernjesa und Atzenhausen neu dabei.

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