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Göttinger Tour d‘Energie: Jedermann-Radsport-Szene immer professioneller

Am Scheideweg Göttinger Tour d‘Energie: Jedermann-Radsport-Szene immer professioneller

Jörn Lührs ist trotz leicht rückläufiger Anmeldezahlen optimistisch, dass die 9. Tour d‘Energie einen neuen Rekord aufstellen wird.

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Rennen der unterschiedlichen Geschwindigkeiten: Bei der Tour d‘Energie gehen am Sonntag Freizeitsportler gemeinsam mit hoch ambitionierten Jedermann-Teams an den Start.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Der Abteilungsleiter Sport und Veranstaltungen des Ausrichters Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) nimmt das ambitionierte Ziel in Angriff, dass erstmals 3000 Starter beim großen Göttinger Jedermann-Radrennen auf die beiden angebotenen Strecken gehen.

Am Sonntag wird sich Göttingen und die Region wieder als Radsport-Mekka präsentieren, und mehrere tausend Zuschauer werden den Jedermännern bei einem Rennen unter Profi-Bedingungen an den Strecken zujubeln. Dabei ist es egal, ob knapp mehr oder ein paar weniger als 3000 Pedalritter die 100-Kilometer-Schleife oder den 46-Kilometer-Kurs in Angriff nehmen. 

Mit 3160 Anmeldungen ist die Zahl der potenziellen Tour-Starter zwar um 178 kleiner als im vergangenen Jahr, doch Lührs setzt auf das Wetter: „Im Vorjahr nahmen viele Radsportler aufgrund der feuchten Witterung nicht teil. Die Prognosen für Sonntag sind zwar nicht optimal, aber es soll trocken bleiben.

Ich glaube, dass wir es schaffen können, erstmals 3000 Starter auf den Strecken zu sehen.“ 2012 gingen trotz 3338 Anmeldungen nur 2874 Radfahrer an den Start. Um seine These zu untermauern weist der 35-Jährige auf die Möglichkeit der Nachmeldung hin.
Erstmals ist die Tour d‘Energie das Auftakt-Rennen des German-Cycling-Cups (GCC).

Die 15 Rennen umfassende Serie gilt als „Deutsche Jedermann-Meisterschaft“. Der GCC wird vom Verband Deutscher Radrennveranstalter und dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) durchgeführt. In die Wertung fließen alle Ergebnisse der auf den von GCC und BDR betriebenen Internetseiten genannten Rennen ein.

Nach Göttingen findet das nächste Rennen schon am kommenden Mittwoch, 1. Mai, statt. In Frankfurt kämpfen dann die Jedermänner bei der „Skoda-Velotour“ um Punkte für die Bestenlisten. Im Rahmen der Serie werden nach dem letzten Lauf in Münster am 3. Oktober die Gesamtführenden in den Klassen Männer/Frauen, Master 1, Master 2, Master 3 und Master 4 (jeweils männlich und weiblich) als „Deutsche Jedermann-Meister“ geehrt.

Die Organisatoren von Jerdermann-Radrennen sehen sich durch die zunehmende Professionalisierung einiger Jedermann-Teams, die mit ihren Sponsoren-Namen und der Ausrüstung Voll-Profi-Teams ähneln, vor neuen Herausforderungen. Auch wenn Lizenzfahrer der Klasse A und B nicht starten dürfen, betreiben Teams wie zum Beispiel „ merkur-druck.com“ einen enormen Aufwand, spulen im Jahr mehrere zehntausend Kilometer ab.

„Es ist ein Spagat, der nicht immer leicht fällt, ihn hinzubekommen. In unserem Fokus steht aber der kleine Jedermann, dem wir es ermöglichen wollen, ein Rennen unter professionellen Bedingungen zu fahren“, betont Lührs. Es scheint, als stehe die Jedermann-Radsport-Szene am Scheideweg. Änderungen erscheinen sinnvoll. 

Den Zuschauern in der Region präsentiert sich morgen also ab 10.30 Uhr auf beiden Etappen ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld. Als Zuschauermagneten werden sich erneut der Anstieg zum Hohen Hagen und natürlich die Zieleinfahrt auf der Bürgerstraße in Höhe der Gauß-Weber-Anlage erweisen.

„Im Zielbereich finden morgens auch die Kinder-Rennen der Taggi-Tour statt. Dort wird bei vielen Mitmach-Aktionen für die ganze Familie wieder Volksfeststimmung herrschen. Ich bin besonders gespannt auf die bisweilen packenden Zieleinfahrten in atemberaubendem Tempo“, rührt Lührs kräftig die Werbetrommel.

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Spätestens 20 Sekunden nach der Zieleinfahrt des 100-Kilometer-Rennens hat es jeder Zuschauer im Ziel-Areal erfahren. „Manuel hat gewonnen, Manuel hat gewonnen“, ruft Franco Adamo immer wieder. Der Italiener, der Teamleiter des Teams Strassacker ist, für das Sieger Manuel Kirfel fährt, ist völlig aus dem Häuschen.

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