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Tour d‘Energie in Göttingen - Vorbereitung auf Mallorca

Über Tankstellenberg in die Top 200 Tour d‘Energie in Göttingen - Vorbereitung auf Mallorca

Inmitten zahlreicher Eisblumen bereiten sich die meisten Radsportler derzeit auf die Tour d‘Energie am 28. April vor. Für 23 Fahrer bedeutete die Vorbereitung aber zumindest für zehn Tage Strampeln im Radsport-Mekka auf Mallorca – umgeben von lauter Mandelblüten.

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Erst im Radsport-Mekka auf Mallorca, jetzt wieder im kalten SVG-Stadion: Uta Hofmann, Andreas Grimme und Frieder Uflacker (v.l.).

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Unter Leitung von Sportwissenschaftler und Radsport-Trainer Frieder Uflacker absolvierten die Rennradaktiven in Port Alcúdia im Nordosten der Ferieninsel ein Trainingscamp.

Mitmachen durfte jeder, der zwei Räder unter dem Sattel besaß. „Vom Institutsleiter bis zum einfachen Studenten hatten wir die ganze Palette. Es waren ausschließlich ambitionierte Hobbyfahrer“, sagte Uflacker , der das Vorbereitungscamp in Spanien bereits zum dritten Mal ausgerichtet hat. Ziel des 35-Jährigen war es, den Sportlern zu vermitteln, wie gezielt auf ein Rennen hintrainiert wird. „Die meisten denken sich, dass viel fahren auch viel hilft. Es müsste aber heißen, dass richtig fahren nur viel hilft.“

„Es waren nicht immer extrem lange Strecken, aber verdammt harte“, bestätigte auch Uta Hofmann , die erst im vergangenen Jahr mit dem Radsport angefangen hat und bei der Tour „einfach nur durchkommen“ will. Schon etwas mehr hat sich Andreas Grimme vorgenommen. Der 42-Jährige wurde bereits bei den Cyclassics in Hamburg starker 13. und will in Göttingen „endlich mal unter die Top 200“. Das traut ihm Uflacker auch zu: „Gäbe es eine interne Wertung für Göttinger, wären Andreas und Siegmund Neher ganz vorne dabei.“

Tankstellenberg

Ein Schwerpunkt des Trainingsprogramms lag auf dem Bergfahren. Mehrfach mussten die in drei leistungshomogene Gruppen eingeteilten Athleten die im Schnitt acht Prozent steilen Rampen des Col de Sa Bataia („Tankstellenberg“) überwinden. „Wir haben aber auch geübt, wie man in größeren Gruppen fährt, da viele unnötigen Respekt davor haben“, so Uflacker, der seinen Sportlern danach eine Woche Regeneration verordnet hat, bevor „die Kerzen richtig zünden“.

Trotz des schlechten Wetters sei auch in Göttingen eine gute und gezielte Vorbereitung möglich. Wer ein Mountainbike besitze, könne im Schnee fahren, zur Not tun es auch die Langlaufski. „Man muss sich nur überwinden können und darf nicht zu kälteempfindlich sein“, nennt Uflacker die einzigen Voraussetzungen. Gute Trainingsstrecken gebe es in der Region reichlich.

„Da hat man sogar die Qual der Wahl. Ob flaches oder welliges Profil, ob Zeitfahren gegen den Wind oder Berge wie den ruppigen Hohen Hagen.“ Ein speziell angefertigtes Rennrad sei nicht nötig. „Das Rad muss zum Sportler passen, Lenker- und Sattelhöhe müssen stimmen, damit man in einer aerodynamischen Position sitzt.“

Von Rupert Fabig

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