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SVG 07 Göttingen Mit neuem Selbstvertrauen: SVG Göttingen will Fans überzeugen
Sportbuzzer SVG 07 Göttingen Mit neuem Selbstvertrauen: SVG Göttingen will Fans überzeugen
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13:14 11.03.2018
War schon im Spiel gegen den Heeslinger SC der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der SVG Göttingen: Kapitän Florian Evers. Er wird in Bersenbrück Nico Grimaldi als Coach vertreten. Quelle: Swen Pförtner
Göttingen

Ganz neue Töne sind das bei den Schwarz-Weißen: Die SVG scheint neues Selbstvertrauen getankt zu haben nach dem spielerisch überzeugenden, aber vom Ergebnis her eher niederschmetternden Spiel gegen den Heeslinger SC am vergangenen Sonntag (1:1). „Es hat in der Tat gedauert, einzuschätzen, ob das jetzt ein Gewinn oder Verlust war“, räumt Tunkel ein. „Aber letztlich bedeutet es einen Punktgewinn, auch weil die Reaktion der Leute entsprechend war.“ Viele Zuschauer hätten gesagt, lange nicht ein so gutes Spiel der SVG gesehen zu haben. „Das hat für Aufbruchstimmung gesorgt.“

Natürlich sei der TuS Bersenbrück ein guter Gegner und vor allem sehr torgefährlich, sagt Tunkel. Der Klub sei aber nicht dafür bekannt, das Spiel zu machen. „Ich sehe uns jedenfalls nicht chancenlos.“ Das Hinspiel habe die SVG zwar mit 0:3 verloren. „Wir hatten aber einige Chancen, um in Führung zu gehen. Das hätte also auch anders laufen können“, erinnert sich Tunkel und legt nach. „Wenn wir so spielen wie am Wochenende und in Führung gehen, dann möchte ich mal sehen, was passiert.“

Allerdings müssen die Göttinger nicht nur weiterhin auf Stürmer Yannik Freyberg verzichten, der wegen einer wichtigen Prüfung fehlt. Auch der neue Spielertrainer Nico Grimaldi ist verhindert. Das Coaching übernehmen nach Angaben von Tunkel daher Co-Trainer und Kapitän Florian Evers sowie Torwarttrainer Piotr Podolczak. Zudem fehlt Mathis Ernst wegen einer Oberschenkelverletzung. Und auch Tunkel selbst kann die Mannschaft krankheitsbedingt wahrscheinlich nicht begleiten.

Seinen Kampfeswillen hat der SVG-Abteilungsleiter aber nicht verloren und betont: „Wir haben jetzt nur noch Endspiele.“ Zugegeben, es folgten noch viele weitere Gegner, die personell besser aufgestellt seien. Aber mit der richtigen Einstellung sei einiges möglich: „Ich traue es den Jungs problemlos zu am Sonntag“, gibt sich Tunkel betont optimistisch. „Sonst bräuchten wir ja gar nicht erst anzutreten.“

Allerdings werde das Team wahrscheinlich nicht ganz so offensiv wie gegen den Heeslinger SC spielen, sagt Tunkel. „Gerade weil Bersenbrück vorne sehr stark ist.“ Aber bei Heimspielen werde die SVG sicherlich in der kompletten Rückrunde so offensiv spielen wie beim vergangenen 1:1-Unentschieden. „Wir müssen unsere Punkte zu Hause holen. Außerdem wollen wir den Zuschauern etwas bieten“, erklärt der Abteilungsleiter. Schließlich habe man den Fans, wenn man ehrlich sei, in der Hinrunde „keinen Grund gegeben, ein Heimspiel zu besuchen“. Das wolle man ändern und das Vertrauen der Leute zurückgewinnen. Am besten mit einem weiteren guten Spiel.

Von Andreas Fuhrmann

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