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05-Heimsieg dank Siric und Koch

Fußball-Landesliga 05-Heimsieg dank Siric und Koch

Erfolgreiches Wochenende für die heimischen Fußball-Landesligisten: Im Topspiel der Fußball-Landesliga hat der RSV 05 den Tabellenführer Freie Turner Braunschweig mit 1:0 (1:0) besiegt. Grone und SVG verbuchten ebenfalls Heimerfolge.

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Siegtorschütze: Marko Siric (l.), hier im Zweikampf mit Braunschweigs Adrian Morton.

Quelle: Pförtner

„Wir haben den Spitzenreiter gut in Schach gehalten und nicht unverdient gewonnen“, bilanzierte RSV-Trainer Jozo „Jelle“ Brinkwerth, dessen Team auf eigenem Platz nach wie vor ungeschlagen ist. Großen Anteil am Erfolg der Schwarz-Gelb-Grünen hatte neben dem Siegtorschützen Marko Siric auch Torwart Dennis Koch, der einen Elfmeter parierte.

Die 500 Zuschauer an der Benzstraße trauten ihren Augen kaum, als der Unparteiische in der 33. Minute auf Foulspiel von RSV-Verteidiger Christian Horst entschied und auf den Elfmeterpunkt deutete. „Das war eine ungefährliche Situation und höchstens ein ganz leichtes Foul“, zeigte sich auch 05-Teammanager Jan Steiger vom umstrittenen Pfiff des Schiedsrichters überrascht. Überraschend kam der Strafstoß auch deshalb, weil der RSV seit der ersten Minute die spielbestimmende Mannschaft gewesen war und den Tabellenführer arg unter Druck setzte. Es erschien demzufolge nur gerecht, dass Dennis Koch den von Julian Eggers alles andere als schwach in Richtung der rechten Ecke platzierten Elfmeter glänzend hielt.

Nur neun Minuten später sorgte Marko Siric, der auf der linken Seite perfekt von Erkan Beyazit in Szene gesetzt wurde, für den Treffer des Tages: Als die Fans schon mit „Mach es“-Rufen den Torabschluss forderten, schlug Siric im Strafraum noch einen Haken, um den Ball danach ebenso präzise wie druckvoll in die Maschen zu schießen.
„Braunschweig wird in der zweiten Hälfte mehr Druck machen. Dadurch werden wir aber vorne Räume bekommen“, prognostizierte Steiger in der Halbzeitpause – und behielt Recht: Gleich dreimal musste Koch zu Beginn der zweiten Hälfte den Ball von seiner Torlinie kratzen. Während sich die Gäste weitere Chancen erarbeiteten, lief aber beim RSV fortan wenig zusammen. „In dieser Phase waren wir nach vorne nicht zielstrebig genug“, kritisierte Brinkwerth.

Ab der 60. Minute lief es für die Schwarz-Gelb-Grünen wieder besser. Die Zuschauer raunten, als Braunschweigs Keeper einen Schuss von Özkan Beyazit erst im Nachfassen halten konnte (70.). Die größte Möglichkeit zum Ausgleich vergab im Gegenzug FT-Kapitän Jonas Kierdorf: Während der stark aufspielende RSV-Verteidiger Julian Keseling an der Seitenlinie behandelt wurde, kam Kierdorf im Rücken der RSV-Defensive an den Ball – doch erneut war Koch zur Stelle.
In der Folge vergaben die Hausherren hochkarätige Chancen – die meisten Özkan Beyazit, der schon in der ersten Halbzeit dreimal die Führung auf dem Fuß gehabt, aber das Leder dreimal über die Latte geschossen hatte (3./10./22.). Letztmalig um den Sieg zittern musste der RSV fünf Minuten vor dem Schlusspfiff, als ein flacher Schuss nur haarscharf am Torpfosten vorbeistrich (87.).

„Die erste Hälfte war Schrott. Aber dank unserer guten zweiten Hälfte geht das Spiel in Ordnung“, kommentierte FT-Coach Uwe Walther. Sein Gegenüber Brinkwerth warnte zwar davor, „sich zu viel feiern zu lassen“, stellte zugleich aber klar: „Meckern ist heute nicht angesagt.“

RSV 05: Koch – Hossmang, Horst, Keseling, Huck – Kazan (72. Washausen), Förtsch, E. Beyazit (83. T. Zekas), Siric – E. Saciri (90. Brudniok), Ö. Beyazit. – Tor: 1:0 Siric (42.).

Während sich der RSV 05 mit dem Erfolg gegen den Spitzenreiter Braunschweig auf den zweiten Platz vorarbeitete, verbesserte sich die SVG mit dem dritten Sieg in Folge nach der Winterpause auf den vierten Rang. Der FC Grone gewann im Abstiegskampf mit 2:1 gegen Dostluk Spor Osterode und gab die rote Laterne der Tabelle ab.

FC Grone – DS Osterode 2:1 (2:0). Stürmer Dani El Eid bescherte dem Gastgeber durch ein frühes Tor in der achten Minute einen Auftakt nach Maß. Doch im Anschluss erlahmte der Groner Anfangsschwung, und Dostluk Spor agierte feldüberlegen, ohne jedoch zu einem Treffer zu kommen. Den markierte auf der anderen Seite wiederum El Eid, der einen Eckball von Jan-Paul Kleinschmidt freistehend in die Maschen köpfte (25.). Bis zur Pause machte dann der FC das Spiel, ohne jedoch große Torchancen zu haben. Torwarttrainer Henning Meyer, der für den an der Wade verletzten Denis Kobold ins Spiel kam, zeigte bei Möglichkeiten von Reinhold (30.) und Schröder (45.) Glanzparaden. „Er hat super gehalten“, lobte FC-Trainer Wilfried Rusteberg. Nach der Pause hatte Osterode wieder mehr vom Spiel, doch bis auf den Gegentreffer durch Maffenbeier (70.) ließ der Gastgeber nichts mehr zu. In der Nachspielzeit verschoss Kleinschmidt für die Groner einen Foulelfmeter. „Wir müssen eine Siegesserie starten, einfach dranbleiben“, sagte Rusteberg, der sich nach dieser „positiven Erfahrung“ umso mehr über eine zweiwöchige Spielpause ärgerte, die der FC nun hat.

FC: Kobold (18. Meyer) – Gouloudis – Witschewatsch, Özcan (86. Leuze) – Kleinschmidt, Karanovic (80. Papert), Rusteberg, Schweiger – Behrens – Bilgeshausen, El Eid. – Tore: 1:0, 2:0 El Eid (8., 25.), 2:1 Maffenbeier (70.).
SVG – MTV Gifhorn 4:2 (2:0). Über die letzten fünf Minuten würde Thorsten Tunkel, Fußball-Abteilungsleiter der SVG, am liebsten den Mantel des Schweigens ausbreiten: Zwei Gegentore in der 88. Minute und in der Nachspielzeit machten aus einem 4:0 ein 4:2. Die ersten 20 Minuten hatte Tunkel dafür „traumhaften Offensivfußball“ des Gastgebers gesehen, der bis dahin bei konsequenter Chancenverwertung 5:0 hätte führen können. Bis zur Pause verlor die SVG allerdings den Faden, nach dem 3:0 durch Kaplan (57.) war dann aber alles klar. „Wir sind besser gewesen, defensiv hatten wir das ein oder andere Abstimmungsproblem“, sagte Tunke. Mit einem Sieg bei den Freien Turnern könnte die SVG nächste Woche die Serie auf vier Siege in Folge ausbauen.

SVG: Kajic – Burkhardt, Gerdes, Käschel, Alexander (67. Schneider) – Illner (76. Bilbeber), Lehrke, Coskun – Evers (67. Bruns), Grimaldi, Kaplan. – Tore: 1:0 Grimaldi (8.), 2:0 Coskun (19.), 3:0 Kaplan (57.), 4:0 Bruns (80.). 4:1 Hernier (88./FE), 4:2 Geisler (90.).

Von Timo Holloway und Eduard Warda

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17.11.2017 - 18:17 Uhr

Es ist kein Endspiel um den Klassenerhalt dafür ist die Saison noch zu jung. Gleichwohl ist das Heimspiel der SVG Göttingen, Schlusslicht der Fußball-Oberliga, gegen den Vorletzten MTV Eintracht Celle ein richtungsweisendes Spiel. Anpfiff auf dem Kunstrasenplatz am Sandweg ist Sonntag um 14 Uhr.

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