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1. Radpolo-Bundesliga: Aufsteiger RV Obernfeld II überrascht

Morick/Artmann auf Platz 3 1. Radpolo-Bundesliga: Aufsteiger RV Obernfeld II überrascht

Luisa Artmann und Victoria Morick werden wie die Murmeltiere geschlafen haben. Das Radpolo-Gespann des RV Stahlross Obernfeld, Aufsteiger in die 1. Bundesliga, schloss den ersten Spieltag mit einem nie erwarteten dritten Platz ab. Vor eigenem Publikum lieferte das Gespann eine einwandfreie Vorstellung mit zwei Siegen und einem Unentschieden ab.

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Gekonnte Ballführung: Jennifer Kopp (re.) versucht sich dem Tor von Luisa Artmann (Mi.) und Victoria Morick zu nähern.

Quelle: Kunze

Obernfeld. Und war damit auch besser als die erste Obernfelder Vertretung, Jennifer Kopp und Sandra Nordmann, die mit einem Sieg und einem Unentschieden auf Rang sieben landete.

„Ich bin immer ganz schrecklich aufgeregt. Und von daher habe ich es natürlich auch gar nicht so gern, gegen die eigene Mannschaft zu spielen“, gab Luisa Artmann zu. Aber genau das musste sie gemeinsam mit ihrer Partnerin „Vicky“ Morick in der ersten Begegnung des Spieltages.Vorsichtiges Abtasten hieß die Devise des Quartetts. Die Initiative übernahm dann schließlich die routinierteste Spielerin, Jennifer Kopp, die mit ihrem Treffer die 1:0-Führung schoss.

Neuling lässt nicht locker

Doch die Neulinge ließen nicht locker, schafften durch Artmann den Ausgleich und schließlich sogar die 2:1-Führung durch Morick. Obernfeld I glich erneut durch Kopp aus, die dann auch zum 3:2 traf. Es reichte allerdings nicht, um den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen, so dass Artmann den 3:3-Endstand markierte. Regelrecht erleichtert fielen sich die vier Freundinnen nach dem Abpfiff in die Arme, waren sehr froh, den ersten Punkt gewonnen zu haben.

Besonders glücklich über ihren gelungenen Einstand in der Bundesliga war Sandra Nordmann. Erst seit zwei Jahren spielt sie Radpolo, übernahm den Part von Anna Meseke, die sich beruflich nach Hamburg verändert hat, es sich aber nicht hatte nehmen lassen, den Auftritt ihrer besten Freundin Jenny Kopp zu beobachten. „Ein bisschen weh tut es schon, nicht mehr zu spielen, aber ich bin zumindest ständig auf dem Laufenden, denn wir telefonieren jeden Tag“, lassen die beiden die Drähte zwischen dem Eichsfeld und der Hansestadt tüchtig glühen.

„Ich war wirklich ein bisschen zittrig“

Sehr stolz war Kopp auf ihre neue Partnerin. „Sie hat super gespielt, ist überhaupt nicht abgefallen“, lobte sie. „Ich war wirklich ein bisschen zittrig“, gab Sandra Nordmann nach dem ersten Match selbstkritisch. Doch mit jedem Spiel bekam sie ihre Nerven besser in den Griff, sorgte im wichtigen Spiel gegen die erste Wetzlarer Vertretung, das mit einem deutlichen 7:2-Sieg endete, für die beiden ersten Treffer, die ihr natürlich noch zusätzliches Selbstbewusstsein gaben.

Spiele mit Obernfelder Beteiligung Ergebnisse
Obernfeld I – Obernfeld II 3:3
Obernfeld I – Reideburger SV I 4:6
Obernfeld II – RMC Stein 4:8
Obernfeld II – Wetzlar I 7:5
Obernfeld I – RMC Stein 2:4
Obernfeld II – Reideburger SV 4:3
Obernfeld I – Wetzlar I 7:2

RV Stahlross Obernfeld im Internet: stahlross-obernfeld.de

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