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10. Bettenröder Dressurtage: Vize-Weltmeister am Start

Mit Rath – ohne Totilas 10. Bettenröder Dressurtage: Vize-Weltmeister am Start

Totilas – dieser Name elektrisiert nicht nur passionierte Reiter. Der Zehn-Millionen-Euro-Hengst wird zwar bei den Bettenröder Dressurtagen (30. Mai bis 2. Juni) nicht im Dressur-Viereck zu sehen sein, wohl aber sein Reiter Matthias Rath.

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Der letzte offizielle Auftritt: Seit den Deutschen Meisterschaften 2012 müssen Rath/Totilas pausieren.

Quelle: dpa

Göttingen. Dem Wirbel, den der Kauf des Wunder-Hengstes (zweimal Einzel-Weltmeister und einmal -Europameister, Weltcupsieger sowie mit der Mannschaft Welt- und Europameister) durch Paul Schockemöhle ausgelöst hatte, konnte sich der gebürtige Lübecker nicht entziehen, als er als neuer Reiter des teuersten Dressur-Pferdes aller Zeiten bekannt wurde. 

Sterntaler-Unicef

Seinen internationalen Durchbruch feierte der mittlerweile 28-Jährige 2009. Von seiner Stiefmutter Ann Kathrin Linsenhoff übernahm er das renommierte Pferd Sterntaler-Unicef. In den Jahren 2009 und 2010 war er mit Sterntaler Teil der deutschen Dressurequipe bei den internationalen Championaten. Der mehrfache Deutsche Meister gewann 2010 auf Sterntaler mit der Mannschaft die Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften in Kentucky (USA).

Ausnahme-Pferd Totilas

2011 holte Rath mit seinem Ausnahme-Pferd Totilas zwar bei den Mannschafts-Europameisterschaften die Silbermedaille, doch seit einem Jahr ist das Duo außer Gefecht gesetzt. Letztmals trat das Paar bei den Deutschen Meisterschaften 2012 in Balve auf. Rath erkrankte danach am Pfeifferschen Drüsenfieber und konnte nicht am CHIO in Aachen teilnehmen. Ein Rückfall zerstörte dann auch seine Hoffnungen auf eine Olympische Medaille bei den Spielen in London 2012.

15 Wertungen umfassende Serie

2013 ist es nun Totilas, der nicht in Gang kommt. Der 13-jährige Rappe-Hengst verletzte sich Anfang des Jahres bei einem Deck-Unfall und befindet sich nun im Aufbau. Die Saison 2013 sei abgeschrieben, die Konzentration gelte nun den Weltmeisterschaften 2014 in Frankreich. 
In Bettenrode hat Rath mit zwei Pferden gemeldet. Mit seiner siebenjährigen Oldenburger Stute Hope  hat er für die Qualifikationsprüfung zum Nürnberger Burg-Pokal genannt. Die 15 Wertungen umfassende Serie gilt als Deutsche Meisterschaft der sieben- bis neunjährigen Dressurpferde.

Der jeweilige Sieger qualifiziert sich für das Finale in der Frankfurter Festhalle im Dezember. Die hochklassige Prüfung wird bereits zum vierten Mal in Folge in Bettenrode ausgerichtet.

Als zweites Pferd hat Rath den 10-jährigen Hannoveraner Hengst „Don Henrico“ genannt. Mit ihm startet er im Prix St. Georges. Der gekörte Hengst stand auch im Landgestüt Celle.

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