Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Regional 11. Brocken-Challenge: 80 Kilometer auf den Gipfel des Harzes
Sportbuzzer Sportmix Regional 11. Brocken-Challenge: 80 Kilometer auf den Gipfel des Harzes
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:52 05.02.2014
Sehnsuchtsort der Teilnehmer: der Gipfel des Brockens. Quelle: Röper
Göttingen

Der Weg führt die voraussichtlich 180 Teilnehmer in den Harz bis auf den Gipfel des Brockens. Während in den meisten Jahren mit viel Schnee und Minustemperaturen zu rechnen war, deutet die Vorhersage in diesem Jahr auf Regen hin, der sich in den höheren Lagen allerdings in Schnee verwandeln könnte. Zusätzlich ist für den Brocken ein Sturm angekündigt.

Auch in diesem Jahr wird die Brocken-Challenge wieder international besetzt sein. Zum Kreis der Starter zählen neben zahlreichen Läufern aus dem Bundesgebiet auch Starter aus den Niederlanden, Dänemark, Belgien, Spanien, der Schweiz und Österreich. Die Teilnehmerzahl ist in den vergangenen Jahren derart gestiegen, dass die Startplätze mittlerweile verlost werden.

In Abwesenheit des verletzten Vorjahressiegers Frank Kleinsorg, der 7:40 Stunden benötigte, geht der Göttinger Spitzenläufer Florian Reichert als Favorit ins Rennen, obwohl es sein erster Ultramarathon ist. Außerdem geben sich die österreichischen und spanischen Berg- und Ultra-Spezialisten Thomas Wagner und Javier Rodrigo Herrero die Ehre.

Startgebühren werden als Spenden weitergeleitet

Daneben gehen der dreimalige Sieger Andreas Schneidewind (Helmstedt) und der zweimalige Gewinner und Vorjahresdritte Lars Donath (Göttingen) an den Start. Bei den Frauen zählen neben der dreimaligen Siegerin Dagmar Wucherpfennig (Braunschweig) auch Stephanie Lieb (Lautertal) sowie die Göttingerin Ulrike Lemke zu den Favoriten.

Sämtliche Startgebühren werden als Spenden an wohltätige Projekte weitergeleitet. Ein Großteil der Einnahmen geht, wie in jedem Jahr, ans Hospiz an der Lutter. Mit der Evangelischen Jugendhilfe Obernjesa, den Vereinen Cador-Hilfe zur Errichtung eines Waisenhauses in Togo und Albino Savers Association Sierra Leone sowie dem Göttinger CVJM profitieren weitere regionale und internationale Organisationen vom Lauf. Mit der elften Challenge steigt die Gesamtspendensumme auf 110 000 Euro an.

Eine weitere Besonderheit des Ultramarathons auf den Gipfel des Harzes: Bei sämtlichen Stationen entlang der Strecke gibt es ausschließlich Lebensmittel in Bio-Qualität. Unter den Teilnehmern ist die Challenge deshalb auch als Gourmet-Lauf bekannt.

eb/war

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!