Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Regional 16-jährige Christina Kellert: „Prinzessin für einen Tag“
Sportbuzzer Sportmix Regional 16-jährige Christina Kellert: „Prinzessin für einen Tag“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 06.02.2013
In der Sparkassen-Arena in Aktion: Christina Kellert. Quelle: CR
Anzeige
Göttingen

 „Sie ist eben ein besonderes Talent“, sagt Teamsprecherin Michaela Montag (25) über das „Küken“, das in dieser Saison eine Klasse übersprungen hat – von der C-Formation aus der Regionalliga in die „A-Fo“ in der ersten Bundesliga. „Christina hat hart an sich gearbeitet und sich stetig verbessert, was uns als Trainer-Team dazu bewogen hat, sie direkt in die A-Fo zu nehmen. Sie macht alles 100-prozentig, zeigt eine hohe Motivation“, unterstreicht Gesa Ringe, routinierte A-Tänzerin und Trainerin.

„Der Gemeinschaftssport  macht einfach Spaß. Und wenn man auf der Fläche steht, weiß man, dass sich die Trainingsstrapazen auch lohnen“, schwärmt die junge Tänzerin, die die „märchenhaften“ Auftritte der großen Turniere genießt: „Schöne Kleider, toll geschminkt und Prinzessin für einen Tag sein.“ Ihr Vorbild ist ihre ältere Schwester Julia (21), die in Kassel Lehramt studiert und ebenfalls in der A-Formation des TSC Schwarz-Gold tanzt. „Ich würde gern einmal eine Weltmeisterschaft tanzen“, sagt Christina, für die Tango, langsamer Walzer, Quick-Step, Wiener Walzer und Slow Fox zum Standardrepertoire gehören – auch in Einzelwettbewerben, die sie mit Ole Plasberg tanzt.

Anspruchsvolle Choreographien, schöne Kleider und strahlende Tänzerinnen und Tänzer gab es beim Bundesliga-Wertungsturnier in der Göttinger Sparkassen-Arena zu sehen. © Theodoro da Silva

Kindertanzen mit zehn Jahren, Tanzschule, Formation – Stationen des Aufstiegs, der mit 16 Jahren in der 1. Bundesliga gipfelte. „Ich war immer beim Training, habe mich angestrengt und volle Leistung gebracht. Ich habe den Anspruch, sofort alles gut zu können“, sprudelt es aus ihr heraus.So bleibt neben dem Tanzen kaum Zeit für Kinobesuche und Filme wie die französische Komödie „Ziemlich beste Freunde“. Diese spielen im Leben der Gymnasiastin eine wichtige Rolle, sie stärken ihr den Rücken – so wie vor ihrer ersten Deutschen Meisterschaft im November in Düsseldorf: „Da war ich schon drei Wochen vorher aufgeregt.“

Von Ferdinand Jacksch

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Mehr zum Thema

Einmal im Jahr ist die Göttinger Sparkassen-Arena der Nabel der deutschen Tanzwelt: Beim dritten von fünf Bundesliga-Wertungsturnieren der besten deutschen Standardformationen kamen die Formationen des Gastgebers TSC Schwarz-Gold am Sonnabend auf die Plätze drei und fünf. Sieger wurde vor knapp 2000 Zuschauern erneut der Braunschweiger TSC.

03.02.2013
Regional Standard-Formation - TSC-Chef: „Tolles Team“

An der Spitze der Standard-Formation-Bundesliga ändert sich offensichtlich weiterhin nichts. Auch zum Auftakt der Bundesligasaison 2013 konnte die  A-Formation des TSC Schwarz-Gold mit ihrer Choreografie „Believe“ an der Vormachtstellung des amtierenden Welt- und Deutschen Meisters Braunschweiger TSC und des gastgebenden Verfolgers 1. TC Ludwigsburg nicht rütteln.

09.01.2013

Tanzsport hat offensichtlich einen treuen Zuschauerstamm in Göttingen. 1500 Fans waren dem Ruf des Teams Göttingen in die Sparkassen-Arena gefolgt, um bei der Generalprobe für die Deutsche Meisterschaft in zwei Wochen in Düsseldorf die aktuellen Choreografien der beiden Standardformationen in Augenschein zu nehmen.

31.10.2012
Anzeige