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16-jährige Christina Kellert: „Prinzessin für einen Tag“

Tanzsport-Bundesliga 16-jährige Christina Kellert: „Prinzessin für einen Tag“

Sie ist jung, unbekümmert, lebenslustig – und verdammt ehrgeizig, die gerade 16-jährige Christina Kellert aus Klein Lengden. Die Zehntklässlerin des Hainberg-Gymnasiums (Notendurchschnitt 1,6) zählt im Standard-Formationstanzen zu den Senkrechtstartern.

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In der Sparkassen-Arena in Aktion: Christina Kellert.

Quelle: CR

Göttingen.  „Sie ist eben ein besonderes Talent“, sagt Teamsprecherin Michaela Montag (25) über das „Küken“, das in dieser Saison eine Klasse übersprungen hat – von der C-Formation aus der Regionalliga in die „A-Fo“ in der ersten Bundesliga. „Christina hat hart an sich gearbeitet und sich stetig verbessert, was uns als Trainer-Team dazu bewogen hat, sie direkt in die A-Fo zu nehmen. Sie macht alles 100-prozentig, zeigt eine hohe Motivation“, unterstreicht Gesa Ringe, routinierte A-Tänzerin und Trainerin.

„Der Gemeinschaftssport  macht einfach Spaß . Und wenn man auf der Fläche steht, weiß man, dass sich die Trainingsstrapazen auch lohnen“, schwärmt die junge Tänzerin, die die „märchenhaften“ Auftritte der großen Turniere genießt: „Schöne Kleider, toll geschminkt und Prinzessin für einen Tag sein.“ Ihr Vorbild ist ihre ältere Schwester Julia (21), die in Kassel Lehramt studiert und ebenfalls in der A-Formation des TSC Schwarz-Gold tanzt. „Ich würde gern einmal eine Weltmeisterschaft tanzen“, sagt Christina, für die Tango, langsamer Walzer, Quick-Step, Wiener Walzer und Slow Fox zum Standardrepertoire gehören – auch in Einzelwettbewerben, die sie mit Ole Plasberg tanzt.

Anspruchsvolle Choreographien, schöne Kleider und strahlende Tänzerinnen und Tänzer gab es beim Bundesliga-Wertungsturnier in der Göttinger Sparkassen-Arena zu sehen. © Theodoro da Silva

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Kindertanzen mit zehn Jahren, Tanzschule, Formation – Stationen des Aufstiegs, der mit 16 Jahren in der 1. Bundesliga gipfelte. „Ich war immer beim Training, habe mich angestrengt und volle Leistung gebracht. Ich habe den Anspruch, sofort alles gut zu können“, sprudelt es aus ihr heraus.So bleibt neben dem Tanzen kaum Zeit für Kinobesuche und Filme wie die französische Komödie „Ziemlich beste Freunde“. Diese spielen im Leben der Gymnasiastin eine wichtige Rolle, sie stärken ihr den Rücken – so wie vor ihrer ersten Deutschen Meisterschaft im November in Düsseldorf: „Da war ich schon drei Wochen vorher aufgeregt.“

Von Ferdinand Jacksch

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