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17. Hasenmelkerlauf in Dransfeld

Ganz Dransfeld auf den Beinen 17. Hasenmelkerlauf in Dransfeld

Um 14 Uhr fiel der Startschuss: Ein riesiger Pulk junger Läufer rannte auf der Aschenbahn los, um die beiden Runden um den Sportplatz Am Bleichanger in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen. Dem Schülerwettbewerb über 600 Meter folgte wenig später der über 1400 Meter.

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Der Nachwuchs im Fokus: Tageblatt-Maskottchen Taggi schickt die Kinder beim Bambini-Lauf über 600 Meter auf die Strecke.

Quelle: Vetter

Dransfeld. Anschließend liefen die Erwachsenen, erst fünf, danach 10,6 Kilometer, und zum Abschluss des 17. Hasenmelker-Laufs begeisterte der Bambini-Wettbewerb die vielen Zuschauer, unter ihnen Elisabeth Becker, mit 95 die älteste Einwohnerin Dransfelds.

An der vom Ausdauersportverein Velo-Venezia organisierten Veranstaltung nahmen rund 430 Läufer teil, die aus ganz Südniedersachsen angereist waren. Darunter eine Abordnung der Grundschule Scheden, die mit 64 Erst- bis Viertklässlern erschienen war. Dransfelder Läufer waren diesmal vergleichsweise wenige am Start, dafür zeigten diejenigen, die dabei waren, sehr ordentliche Leistungen.

Den Vogel schoss Henrik Köster ab, der den Bambini-Lauf mit einigem Vorsprung für sich entscheiden konnte. „Er ist wirklich ein guter Sportler“, berichtete Mutter Tanja stolz, während ihr sechsjähriger Filius bekannt gab, dass er bei den Olympischen Spielen 2032 für Deutschland starten möchte.

Gar nichts mehr sagen konnte Hewalla Hebel. Die Gladebeckerin belegte, nachdem sie lange geführt hatte und erst kurz vor Schluss überholt wurde, über 600 Meter Platz zwei. „Sie ist fix und fertig“, berichtete ihre Mutter, während die Siebenjährige auf ihren Armen erschöpft einschlief.

Impressionen vom Hasenmelker-Lauf in Dransfeld. © Vetter

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Die Kinder laufen um den Sportplatz, die Erwachsenen dagegen verlassen das Areal und müssen sogar den Hohen Hagen bezwingen. Kein leichtes Unterfangen, wie Tanja Hupfeld (LG Göttingen) berichtete, die die Damenwertung des 5000-Meter-Laufs in 20:48 Minuten gewann:

„Es war schön, am Wendepunkt angekommen zu sein und bergab laufen zu dürfen.“ Sieger bei den Männern wurde ihr Klubkamerad Michael Höffner (18:00). Für die Athleten ist es ein großer Vorteil, die Strecke zu kennen. „Ich bin, glaube ich, jetzt das zwölfte Mal dabei“, erzählte Jörg Hesse (Dellingser SC), der den 10,6-Kilometer-Lauf in 42:12 Minuten gewann. Schnellste Frau war Rhea Richter (Waspo 08/45:02).

Weitere Informationen unter hasenmelker-lauf.de/

Von Hauke Rudolph

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