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2. Damenbasketball-Bundesliga: BG 74 gewinnt Spitzenspiel

Aha macht den Unterschied 2. Damenbasketball-Bundesliga: BG 74 gewinnt Spitzenspiel

Die Basketballerinnen der BG 74 haben in der 2.Bundesliga einen großen Schritt in Richtung Playoffs gemacht. In einem dramatischen Spitzenspiel bezwangen die Veilchen das Wolfpack Wolfenbüttel mit 67:64 (32:30). Spielerin des Spiels war Nele Aha mit 21 Punkten und einer Dreierquote von 67 Prozent.

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Überragend: Nele Aha (M.), hier gegen Wolfenbüttels Anna-Lena Sprenger (l.) und Theresa Simon.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Nele war heute einfach sensationell. Ich bin unglaublich stolz auf sie“, sagte eine überglückliche BG-Trainerin Kerns nach dem Schlusspfiff. Ebenfalls zweistellig trafen die US-Amerikanerinnen Iwalani Rodrigues (16 Punkte) auf Seiten der Gäste sowie Rickiesha Bryant (15) für die Veilchen Ladies.

Die vermutlich wichtigsten Punkte der Partie erzielte aber eine andere: BG-Spielerin Johanna Hirmke.

Denn als den Gastgeberinnen im zweiten Viertel fünf Minuten lang kein Treffer gelang und Wolfenbüttel nach zwischenzeitlichem 22:30-Rückstand (15.) den Ausgleich zum 30:30 (20.) markierte, brach Hirmke den Bann: Zeitgleich mit der Halbzeitsirene schloss sie einen Fastbreak per Korbleger zur 32:30-Pausenführung ab und sorgte damit für Jubelrufe unter den rund 400 Zuschauern.

Hart umkämpft

Spätestens in der Halbzeit sei sich Kerns des Sieges sicher gewesen: „Alle haben nur vom Gewinnen gesprochen. Deshalb hatte ich ein sehr gutes Gefühl“, verriet sie. Demgegenüber forderte Karin Freitag vom Wolfpack-Fanclub von den Gästen mehr Teamplay: „Wir haben uns in der ersten Hälfte oft in Einzelaktionen verstrickt“, sagte sie, und betonte, dass die Mannschaft zu den jüngsten der Liga zählt.

Nach der Halbzeit blieb die Partie hart umkämpft, und die Veilchen retteten einen 47:46-Vorsprung ins letzte Viertel. Dort konnten sich die Gastgeberinnen aber über 53:49 (34.) auf 58:54 (38.) absetzen. Es war abermals Aha, die mit einem Dreier eine Minute vor Schluss für das vorentscheidende 63:56 sorgte.

Dass den Veilchen ein Neun-Punkte-Vorsprung zum Gewinn des direkten Vergleichs nicht gelang, ging im Jubel der Fans ebenso unter wie der Buzzerbeater der Gäste zum Endstand von 64:67.
BG-Trainerin Kerns zufolge gab die exzellente Team-Defense den Ausschlag.

Aha mit zwei Dreiern in Folge

Es dauerte jedoch ein paar Minuten, bis sie funktionierte: So lag der Gastgeber mit 9:15 (5.) zurück, ehe die Verteidigung griff und die BG zum Ende der ersten zehn Minuten mit 20:19 in Führung brachte.

Im zweiten Viertel sorgte Aha mit zwei Dreiern in Folge für einen Vier-Punkte-Vorsprung (26:22/12.), den Bryant sogar auf 30:22 (15.) ausbaute. Weil bei der BG in der Folge Ladehemmung herrschte, brachten Rodrigues sowie die mit Gesichtsmaske spielende Savannah Stedmann das Wolfpack wieder heran, ehe Hirmke den wichtigen Korb zum 32:30 erzielte.

Die Trainerin der Gäste, Hanna Ballhaus, verbuchte den direkten Vergleich und verwies bei der Analyse auf die Statistik: „Wir haben nur fünf Offensivrebounds geholt und der BG 28 Freiwürfe geschenkt. Damit ist es schwierig, Spiele zu gewinnen“, verdeutlichte sie. „Aber natürlich“, fügte sie hinzu, „hat heute auch Nele Aha den Unterschied gemacht“.

Punkte BG: Aha (21 Punkte/4 Dreier), Bryant (15), Bencker (9), Grudzien (8), Hirmke (6), Lücken (4), vom Hofe (2), Thüring (2)

Von Timo Holloway

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