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Regional 2. Liga für Anhuef kein Thema
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21:30 25.11.2009
Bauchlandung: Jahn-Kreisläufer Nerijus Kesilis ist im Vorbereitungsspiel gegen Zweitligist ThSV Eisenach unsanft zu Boden gegangen. Duderstadts Geschäftsführer Rüdiger Anhuef befürchtet keinen Absturz des Teams, sieht aber auch keinen Höhenflug. Quelle: Pförtner
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Dass die Jahn-Sieben derzeit den Platz an der Sonne innehabe, erklärt Anhuef in einem Interview mit dem Handball-Online-Magazin „Zweite Welle“, sei lediglich „eine Momentaufnahme, über die wir uns freuen können, ohne ins Nachdenken zu kommen.“
Der aktuelle Erfolg, erklärte der Geschäftsführer auf Tageblatt-Nachfrage, beruhe auf harter Arbeit. Das bisher so gute Abschneiden sei nur die Bestätigung dafür, dass die Parole „Lust auf Leistung“, die man als Saisonmotto gewählt habe, „so falsch nicht gewesen sein kann.“ Es sei schön, betont Anhuef, dass die Jahn-Fans nun euphorisiert, zahlreich zu den letzten Heimspielen geströmt und „gut mitgegangen“ seien. Vor diesem Hintergrund freue man sich natürlich auf das Schlagertreffen, unterstreicht der Duderstädter: „Wir nehmen es auch als Spitzenspiel an.“ Weitere Überlegungen verschwende er an den derzeitigen Tabellenstand nicht, versichert Anhuef: „Es ist schwer, sich oben zu halten. Ich mache mir keine Gedanken, dass wir am Saisonende ganz oben stehen. Aber ich habe auch keine Befürchtungen, dass wir ganz unten landen.“

Nächstes Spiel am schwersten

Die Qualifikation für die neue viergleisige Regionalliga bleibe das Ziel, hebt Anhuef hervor. Um es zu erreichen, müsse die Mannschaft weiterhin Trainingsfleiß und Leistungsbereitschaft in die Waagschale werfen. Für den Manager bedeutet dies: „Das nächste Spiel ist immer das schwerste.“ Somit sei das Heimspiel gegen die Ostfriesen aus Aurich nicht wichtiger als jedes andere Punktspiel, denn auch in dieser Partie würden nur zwei (wertvolle) Zähler vergeben.
„Die Auricher fahren nicht die 500 Kilometer nach Duderstadt, um die Punkte hier zu lassen“, erwartet Anhuef einen hartes Duell mit dem Verfolger. Ob der Zweitliga-Aufstieg für den OHV ein erstrebenswertes Ziel ist, interessiert ihn in diesem Zusammenhang nicht: „Der Aufstieg ist zum Beispiel in Fredenbeck vielleicht ein Thema. Einige andere Vereine schielen bestimmt nach oben – wir rechnen uns nicht dazu.“ Und auf die Frage, ob der Sprung in die 2. Bundesliga für den TV Jahn realisierbar wäre, antwortet Anhuef: „Der Aufstieg in die 2. Liga ist nach den Regularien sportlich machbar, wenn man am 30. Spieltag den ersten Tabellenplatz der Regionalliga Nord einnimmt.“

Von Michael Bohl

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