Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 4 ° Regen

Navigation:
20:22 – Rosdorf enttäuscht gegen Münden

Handball-Oberliga 20:22 – Rosdorf enttäuscht gegen Münden

Die HG Rosdorf-Grone hat das äußerst schwache Derby gegen die zuvor noch sieglose TG Münden verloren. Die Kritik am Handball-Oberligisten nach dem 20:22 (7:10) und der damit verbundenen ersten Heimniederlage war heftig.

Voriger Artikel
Mit dem Tageblatt zu MT Melsungen
Nächster Artikel
Plesse-Hardenberg feiert dritten Sieg in Serie

Zweite Derby-Pleite in Folge: Rosdorf-Grone (rote Trikots) verliert zu Hause auch gegen die TG Münden, die ihren ersten Saisonsieg feiert.

Quelle: Swen Pförtner

Rosdorf. „Katastrophal“, „Kreisklassen-Niveau“ oder „Not gegen Elend“ lauteten nur einige niederschmetternde Wortfetzen, mit denen sich völlig frustrierte HG-Fans nach dem völlig konfusen Auftritt Luft machten. Für die Gastgeber war es nach der 21:25-Niederlage eine Woche zuvor bei der HSG Plesse-Hardenberg die zweite Derby-Pleite in Folge.

„Es war ein schlechtes Spiel mit der TG Münden als glücklichem Sieger“, bilanzierte Dieter Kress. Der HG-Manager versuchte erst gar nicht, die äußerst saft- und kraftlosen 60 Minuten schönzureden. Zwar hatte die HG durch Till Herthum und Mathis Ruck noch 2:0 geführt (8.), doch dann war die folgende Talfahrt nicht mehr zu bremsen. Bei Rosdorf-Grone lief nichts mehr zusammen, während sich Münden einen deutlichen 13:8-Vorsprung erkämpfte (35.). In der Folge reichte es zwar mehrfach zum Gleichstand, letztmals beim 19:19 (57.) durch den über weite Strecken schwach aufspielenden Torjäger Hendrik Sievers.

a4ed5c80-a5e8-11e7-b31e-601f64d80b64

HG Rosdorf-Grone vs. TG Münden

Zur Bildergalerie

Die zwischenzeitlich aufkeimende Hoffnung machte sich die HG durch Eigenfehler zunichte. Per Saldo war es ein indiskutabler Auftritt. Allenfalls Schlussmann Julian Krüger mit gut über einem Dutzend toller Paraden und „der sechsfache Torschütze Aaron Frölich erreichten Normalform. Ansonsten fehlte die ordnende Hand. Mittelmann Markus Wächter musste nach einer im Training zugezogenen Platzwunde am Auge pausieren, und Linksaußen Sebastian Kutz fehlte wegen einer Sprachreise.

„Wir waren völlig daneben“, übte nicht nur Kreisläufer Daniel Menn Kritik: „Einige waren wohl schon mit den Gedanken in den Herbstferien.“ Nicht nur für HG-Trainer Lennart Pietsch war „Münden die clevere Mannschaft, die verdient gewonnen hat“. Sein Gegenüber Matthias Linke wertete den ersten Saisonsieg als „verdienten Lohn für unseren kämpferischen Einsatz“.

HG-Tore: Frölich (6), Sievers (4/1), Herthum (3), Menn, Osei-Bonsu, Ruck (je 2), Krüger (1). – TG-Treffer: Wiegräfe, Prinz (je 5), Backs (3), Bolse (3/1), Benda, Michalke, Rentsch (je 2).

Von Ferdinand Jacksch

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regional
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen