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Regional 30 Jahre im Dienst des VfL tätig
Sportbuzzer Sportmix Regional 30 Jahre im Dienst des VfL tätig
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00:18 09.12.2016
Elmar Müller ist nach 30 Jahren Vorstandstätigkeit beim VfL Olympia Duderstadt in den „Ruhestand“ gegangen. Quelle: Arne Bänsch
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Duderstadt

Müller durchlief alle Jugendklassen, erinnert sich gut an den Erfolg mit den B-Junioren, als er mit seinem Team Bezirksmeister wurde. Ganz frisch in seiner Erinnerung ist auch noch sein erster Einsatz bei den Herren. „Wir haben mit 0:1 gegen Bad Sachsa zurückgelegen, ich habe dann zwei Tore geschossen und stand am nächsten Sonntag in der Startelf“, erzählt Müller, der dann in der Folgezeit allerdings seinem beruflichen Fortkommen den Vorrang gab. Er bekam einen Studienplatz in Braunschweig, studierte Informatik und schlug seine sportlichen Zelte für zwei Jahre beim SC Gitter auf.

Zurück in die Heimat

1986 kehrte er ins Eichsfeld zurück. Zwei Jahre vorher war es zwischen dem VfL Duderstadt und dem SC Olympia Duderstadt zur Fusion gekommen. „Mein Wunsch war es immer gewesen, in die Heimat zurückzukommen. Und ohne Fußball ging es auch nicht. Irgendwann klingelte das Telefon und der damalige erste Vorsitzende, Udo Unzeitig, hat mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, als Schriftführer beim VfL Olympia mit einzusteigen“, berichtet Müller. Er konnte es sich vorstellen und war von diesem Zeitpunkt an im Vorstand des Duderstädter Clubs tätig.

Drei Jahre lang schnupperte er in den Vorstandsetagen, ehe er 1989 „Chef im Ring“ wurde. Er erlebte Höhen und Tiefen innerhalb des Vereins. Besonders bitter aus sportlicher Sicht war der rasante Abstieg von der Bezirksliga in die Bezirksklasse und von dort in die Kreisliga. „Die meisten Spieler waren weg und nicht zuletzt aus diesem Grund haben wir uns entschieden, ganz unten wieder anzufangen“, erläuterte Müller, der es ganz klar ablehnte, durch einen finanziellen Kraftakt eine spielstarke Mannschaft auf die Beine zu stellen.

Auch in Zukunft helfen

Die Eichsfelder übten sich in Geduld, arbeiteten im Jugendbereich akribisch weiter und sind derzeit in der 1. Kreisklasse beheimatet. Am 18. November trat Elmar Müller nun nach 30 Jahren Vorstandsarbeit von seinem Posten zurück. „Ich habe mir immer gesagt, ich möchte abtreten, wenn es dem Verein gut geht“, erklärte er. Bereits im Februar teilte der Informatiker, der in der Entwicklungsabteilung eines Göttinger Unternehmens tätig ist, seinen Vorstandskollegen seinen Entschluss fest. Mit Gebhard Oelke gibt es einen Nachfolger, der sich bereits gut in den Geschäften auskennt.

Und so kann Elmar Müller nun ganz unbeschwert zum Westerborn gehen und sich die Spiele des VfL ansehen. Denn dies wird er mit großer Sicherheit tun. „Ich werde auch in Zukunft mithelfen“, so Müller. Nichts dagegen haben wird seine Ehefrau Britta, die seine Aktivitäten all die Jahre unterstützt hat und auch selbst tatkräftig mitgearbeitet hat. Und vielleicht erlebt er es ja eines Tages doch noch einmal, dass eine Herren-Mannschaft des VfL auf dem eigenen Kunstrasenplatz in Duderstadt auf Bezirksebene antritt. Das Schmuckstück wurde in seiner Amtszeit gebaut. „Ich habe damals einfach auf Lücke gesetzt“, erinnert sich Müller, der unzählige Gespräche und Telefonate geführt hat, ehe sich das Vorhaben realisieren ließ.

„Wir freuen uns, dass wir diesen Platz für die Gemeinde Duderstadt zur Verfügung stellen können. Wir haben im Laufe der Jahre feste Partner gefunden. Beispielsweise ist der Februar schon jetzt ausgebucht“, sagt Müller und freut sich über den Zuspruch.

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