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37. Göttinger Tennis-Stadtmeisterschaften

Neue Sieger in allen Konkurrenzen 37. Göttinger Tennis-Stadtmeisterschaften

Titelverteidiger wird es bei den 37. Göttinger Stadtmeisterschaften des Tennis- und Skiclubs (TSC) nicht geben, denn die Vorjahressieger haben für das dreitägige Tennis-Turnier am Pfingstwochenende nicht gemeldet. 103 Spieler treten am Sonnabend ab 9 Uhr an, um in den Konkurrenzen Damen, Herren und Herren 30 ihre Sieger auf der Anlage an der Calsowstraße auszuspielen.

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Stammgast beim Pfingstturnier: Daniel Höppner (Braunschweiger THC) kann in diesem Jahr weit kommen.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Sehr zufrieden ist TSC-Turnierleiter Kai Dietrich mit der Zusammensetzung des Damenfelds. Anna Klasen, Bundesliga-Spielerin für BW Berlin, wird als Nummer 26 der Deutschen Rangliste die Setzliste anführen.

Die aus Gifhorn stammende Spielerin bringt gleich noch ihre beiden jüngeren Schwestern mit. Während Charlotte Klasen (an Position vier gesetzt) auch für Berlin in der Bundesliga spielt, sammelt die Jüngste, Marie, noch Erfahrung in ihrem Heimatverein. Stark schätzt Dietrich auch Julia Wachaczyk (Bielefeld) ein, die in der nationalen Rangliste nur drei Plätze hinter Anna Klasen rangiert.

„Sie war schon einige Male dabei und hat auch bereits das Halbfinale erreicht.“ Die 16 gesetzten Spielerinnen des 64er Feldes haben in der ersten Runde ein Freilos. Sie alle sind unter den besten 110 Spielerinnen Deutschlands zu finden. Einzige Vertreterin aus Göttingen ist Laura Hampe (SCW).

Nicht ganz so stark in der Spitze ist das Feld bei den Herren besetzt. Florian Barth (Holstein Quickborn) ist mit Position 71 in der Deutschen Rangliste der am höchsten platzierte Spieler. „Ich sehe keinen echten Favoriten. Da können einige weit kommen“, will sich Dietrich nicht festlegen lassen. Mit Nils Lange ist der Vorjahressieger, der inzwischen internationale Turniere spielt, nicht dabei. „Uns fehlt so ein richtiger Kracher“, sagt der TSC-Verantwortliche.

Überraschung Daniel Höppner

Eine Überraschung traut er beispielsweise Stammgast Daniel Höppner (Braunschweiger THC) zu, der regelmäßig in Göttingen startet und das Turnier auch schon gewonnen hat. „Für ihn müssten wir eigentlich einen Zusatzpreis einrichten. Er kann in jedem Fall für eine Überraschung sorgen“, so der Turnierleiter.

Während sich die Göttinger Spielerinnen zurückhalten, sind es bei den Herren gleich zehn Akteure aus drei Vereinen, die auf eine gute Auslosung und das Erreichen der zweiten Runde hoffen. Mit Lukas Bauer, Henrik Kant, Maximilian Kratky, Joachim Schemm, Johannes Schlote und Sebastian Schmiedl kommt der größte Teil vom Gastgeber.

Matthias Specht (SCW), Christian und Georg Hogrefe (beide Nikolausberger SC) sowie der aus Göttingen stammende Konstantin Kutschenko, der – wie Schemm – seinen Studienaufenthalt in den USA kurz unterbrochen hat, vertreten die heimischen Farben.

Stärkste Konkurrenz aus Nordhessen

Elf Meldungen liegen Dietrich für „seine“ Konkurrenz, das Herren-30-Turnier, vor. Für ihn,  Andrea Carminati, Thomas Herchenhein und Sven-Olav Pabel ist das Turnier ein Heimspiel. Die stärkste Konkurrenz kommt aus Nordhessen: die Regionalliga-Spieler Jochen Arnold und Mirco Wenderoth (TC Lohfelden).

Mit 103 Meldungen haben die TSC-Verantwortlichen ein Vorhaben schon erreicht: „Hundert Teilnehmer sind in jedem Jahr das Ziel.“ Auf ein weiteres – nämlich schönes Wetter – haben sie keinen Einfluss. „Ich hoffe, dass es am Sonnabend einigermaßen trocken bleib, dann haben wir die meisten Begegnungen und müssten beim Ausweichen in die Halle dort sehr, sehr lange spielen“, sagt Dietrich.

Am Sonnabend beginnen die Erstrundenspiele ab 9 Uhr. Sonntag gibt es die ersten Aufschläge um 10 Uhr. Am Montag beginnen die Halbfinals um 10 Uhr, danach folgen die Endspiele.

Von Kathrin Lienig

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