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Aktive wünschen sich Veranstaltung mit hohem Spaßfaktor

Ju-Jutsu Aktive wünschen sich Veranstaltung mit hohem Spaßfaktor

„Bei so einem runden Geburtstag soll der Spaß im Vordergrund stehen.“ Aus diesem Grund, berichtet Thomas Müller, Jugenddirektor des Deutschen Ju-Jutsu-Verbandes (DJJV), hätten sich die Eichsfelder Ju-Jutsu-Vereine zu ihrem 40-jährigen Bestehens eine „besondere“ Veranstaltung mit einem hohen Spaßfaktor gewünscht.

Und so kam Müller gemeinsam mit weiteren DJJV-Trainern nach Duderstadt, um dort einen Bundeslehrgang für Kinder und Jugendliche abzuhalten.

Rund 80 Jungen und Mädchen tummelten sich einen Vormittag lang in der BBS-Halle an der Kolpingstraße. Sie übten mit Müller & Co. etliche ihnen bereits bekannte Techniken – mit dem Ziel, diese zu verbessern. „Wir trainieren hier keine Hebeltechniken, die auf die Wirbelsäule gehen, und selbstverständlich auch keine Würgetechniken“, erklärte Müller zu den Lehrgangsinhalten. „Es geht alles mehr in Richtung Dynamik und um die saubere Ausführung“, unterstrich der Gast.
Am Ende überprüfte Müller bei einem Vergleichswettkampf untereinander, was die Nachwuchssportler gelernt hatten. „Wir wollten die Kinder und Jugendlichen bei diesem Lehrgang auch auf altersgerechte Art und Weise für den Wettkampfsport öffnen“, erläuterte Müller. „Der Breitensport ist unser Alltagsgeschäft,“ führte der Jugenddirektor weiter aus, „aber wir wünschen uns schon, dass wir das eine oder andere Talente für den Wettkampfsport motivieren können.“ Hauptziel aller Ju-Jutsu-Angebote bleibe es jedoch, die Selbstsicherheit, das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein der jungen Sportler zu fördern – schließlich sei Ju-Jutsu in allererster Linie eine Sportart zur Selbstverteidigung. Die Förderung des Wettkampfsportes komme als Zusatzgeschäft hinzu, berichtete Müller, „aber da braucht man Extra-Training.“

Zum Abschluss erhielten die besten Nachwuchskämpfer des Lehrgangs zur Belohnung kleine Prämien. Außerdem bestand für alle Jungen und Mädchen die Gelegenheit, sich ein Autogramm vom Verbandsmaskottchen „Ju-Ju“ geben zu lassen.
Nach den Kindern und Jugendlichen waren dann natürlich auch die Erwachsenen an der Reihe. Für sie stand nachmittags ein Lehrgang des Landesverbandes auf dem Programm. Unter der Leitung des Technischen Direktor des Niedersächsischen Ju-Jutsu-Verbandes (NJJV), Mike Morris, trainierten sie die Abwehr von Stockangriffen und zudem auch den richtigen Umgang mit diesem Gerät.

mbo

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