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Regional Anfänge mit Schwester in heimischer Waschküche
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20:07 06.01.2010
Vater-Sohn-Gespann: Udo und Jörg Piepenbring (von links) mit ihrem Spielgerät. Quelle: Pförtner
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Seit 50 Jahren betreibt er diese Sportart, hat bereits 1200 Punktspiele absolviert. „Tischtennis ist im Vergleich zu früher schneller und dynamischer geworden“, hat Udo Piepenbring die Erfahrung gemacht. Für ihn kein Problem, denn schnell war er und ist er heute noch. „Davon zehre ich“, freut sich der Pensionär, dessen Vater bis ins hohe Alter von über 90 Jahren noch aktiv war. Ein Vorbild, dass für Udo Piepenbring durchaus erstrebenswert ist.

Mit der Schwester in der heimischen Waschküche übte er in jungen Jahren, hatte schnell großen Spaß am Tischtennisspielen. In Rollshausen absolvierte er schließlich mit zwölf Jahren sein erstes Punktspiel, wurde 1962 Jugendkreismeister und in Dassel holte er den Bezirksmeistertitel. Bis 1972 spielte er beim VfL Duderstadt mit den ersten Herren in der 1. Verbandsliga, ehe es einen erneuten Vereinswechsel nach Tiftlingerode gab, wo er sieben Jahre lang spielte, mit dem Team in der 1. Verbandsklasse erfolgreich agierte.

Beruflich verschlug es Udo Piepenbring schließlich von 1976 bis 1986 nach Grohnde. „Ich habe dort eine Montagestelle gehabt, konnte aber glücklicherweise parallel dazu in Tündern mittrainieren, die ja damals eine Zweitliga-Mannschaft hatten“, freute er sich über diese Chance, profitierte verständlicherweise von der Erfahrung. Ab 1983 stellte Udo Piepenbring seine Leistungsstärke schließlich dem TTC Esplingerode zur Verfügung, spielte dort bis 1987, ehe es ihn im Jahr des 75-jährigen Vereinsjubiläums seines Heimatvereins wieder nach Langenhagen verschlug.

Nachwuchs fördern

Dort fühlt er sich nach wie vor wohl, zumal auch sein Sohn Jörg inzwischen mit ihm in einer Mannschaft spielt. Doch nicht nur das, denn der 36-Jährige leitet inzwischen auch die Tischtennis-Abteilung des VfR. Probleme zwischen Vater und Sohn gibt es auf dem sportlichen Sektor keine. „Im Kern nimmt man die Tricks und Kniffe und Ratschläge schon an“, so Piepenbring Junior, der zwar auch seit 25 Jahren Tischtennis spielt, bei weitem aber nicht an die Erfahrung seines Vaters heranreicht. Dieser hat es sich noch zur Aufgabe gemacht, den Nachwuchs in Langenhagen zu fördern. Und hat mit seinem Enkel Luis bereits einen ernsthaften Aspiranten gefunden. „Er spielt auch Fußball, möchte aber auf jeden Fall auch Tischtennis spielen“, verrät sein engagierter Opa.

Und, sollte sich sein Enkel ähnlich ehrgeizig und sportbegeistert entwickeln, dann sollte Familie Piepenbring schon einmal an ein Mountainbike zum nächsten Geburtstag für Luis denken, denn Udo Piepenbring ist begeisterten Mountainbike-Fahrer. „Von März bis Oktober fahren wir mit unserer Gruppe immer eine intensive Trainingsrunde, insgesamt schon 14 000 Höhenmeter“, erzählt Udo Piepenbring nicht ohne Stolz. Von daher haben Sohn Jörg und Enkel Luis noch eine Menge zu tun, um den topfiten Senior sportlich noch einzuholen.

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