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Anhuef: Verein muss über Zukunft entscheiden

Handball Anhuef: Verein muss über Zukunft entscheiden

Es sieht schlecht aus: Rüdiger Anhuef, der scheidende Geschäftsführer der Duderstädter Handball-Marketing GmbH, hat noch keinen Nachfolger gefunden. „Das bedeutet, dass die GmbH mit dieser Saison ihre Tätigkeit beenden wird“, betont Anhuef, der sein Ehrenamt mit Abschluss des laufenden Drittliga-Spieljahres aus beruflichen Gründen niederlegen wird.

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Quelle: Tietzek

Wie es mit der 1. Herrenmannschaft weitergehe, müsse nun der Verein TV Jahn Duderstadt als Inhaber der Spiellizenz entscheiden, so Anhuef auf Tageblatt-Anfrage.

In den beiden Monaten nach der Ankündigung seines Rücktritts zum Saisonende, berichtete Anhuef, habe er gemeinsam mit seinen GmbH-Mitstreitern mehrere potenzielle Kandidaten angesprochen, dabei auch andere Aufgabeverteilungen als die bisherige ventiliert und überdies versucht, externe Entscheidungsträger auf die Notlage aufmerksam zu machen. „Wir haben verschiedene Personen und Möglichkeiten angedacht, aber es ist kein Nachfolger in Sicht“, bedauerte der Duderstädter. Auch bei den ins Auge gefassten, möglichen Geschäftsführern, erläuterte Anhuef, „dreht sich alles um die gleiche Frage und das gleiche Problem, die auch ursächlich zu meiner Demission geführt hat.“ Beruflich sei diese Aufgabe mit der derzeitigen Struktur und personellen Unterstützung praktisch nicht zu stemmen. Ihm tue die Entwicklung sehr leid, denn er habe in seiner dreijährigen Amtszeit mit viel Herzblut etwas aufgebaut: „Unsere Mannschaft hat gezeigt, dass sie in der 3. Liga bestehen kann, aber das wird, wie es aussieht, keine Fortsetzung finden.“

Axel Klingebiel, Vorsitzender des TV Jahn, hat für Anhuefs Rückzug vollstes Verständnis. Allerdings habe er auf eine reibungslose Nachfolgeregelung gehofft. Klingebiel: „Ich bin enttäuscht, dass es nicht geklappt hat.“

Der Ball zum weiteren Handeln liege jetzt beim Verein, dort aber in erster Linie beim Vorstand und der Handball-Abteilung, beschreibt Klingebiel den Stand der Dinge. „Den Rest der Vereinsmitglieder interessiert die Sache weniger“, meint der Klubchef. In Gesprächen mit Abteilungsleiter Ekkehard Loest wolle man nun „überlegen, was wir machen“. Loest war gestern beruflich unterwegs und für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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