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Regional Anruf im Oktober überrascht Göttinger Hip-Hop-Tänzer
Sportbuzzer Sportmix Regional Anruf im Oktober überrascht Göttinger Hip-Hop-Tänzer
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20:26 26.12.2011
Gemeinsames Training: In den Abendstunden treffen sich die älteren Tänzer und feilen an der Choreografie. Quelle: Heller

Bei der dritten und letzten Göttinger Veranstaltung des Feuerwerks der Turnkunst sind dann mehr als 3000 Augenpaare auf sie und ihre Tanzkollegen gerichtet. Zusammen mit Beatrice Jahn leitet Schütte das wöchentliche Training – zumindest auf den ersten Blick. „Bei uns gibt es keinen Trainer. Alle haben das gleiche Mitspracherecht. Nur manchmal muss halt jemand da sein, der das letzte Wort hat“, sagt Jahn und stellt das wenig später prompt unter Beweis. „So, kurze Pause, einen Schluck trinken und dann weiter.“ Es funktioniert.

Als der Anruf vom Niedersächsischen Turner-Bund (NTB) Mitte Oktober kam, da hatte niemand von der Göttinger Dance Company mit einer Einladung zu diesem Großereignis gerechnet. Schließlich hat sich der sich erst vor einem Jahr gegründet. Bei einer Veranstaltung des Deutschen Theaters in der alten Fechthalle waren die Hip-Hop-Tänzer positiv aufgefallen. Mit der Showgruppe, die aus acht bis 25 Jahre alten Tänzern besteht, ist die Dance Company in diesem Jahr bereits mehrfach aufgetreten. Jubiläen, Abibälle, Feiern und als krönender Jahresabschluss nun in der Lokhalle. „Dass wir beim Feuerwerk der Turnkunst dabei sein dürfen, ist eine absolute Ehre“, sagt Schütte. Dass es das 25-jährige Jubiläum der Tournee ist, sei das i-Tüpfelchen.

„Bum, bum, tschak – Bum, bum, tschak.“ Während Laura den Fortgeschritteneren Anweisungen gibt, kümmert sich Beatrice um eine Gruppe, die noch nicht ganz so weit ist. Danach wird ein Ausschnitt des fünfminütigen Programms gemeinsam getanzt. Aus der Lautsprecherbox singen die Black Eyed Peas ihren Titel „The Time of my life“. Mit Hilfestellung wird eine Hebefigur geübt, die noch ins Programm aufgenommen werden soll. Gesprochen wird auch über die Klamotten, mit denen sie auftreten wollen. Sportlich, aber elegant lautet die Marschroute, an die sich die Hip-Hopper passend zur Veranstaltung halten wollen. „Wir zeigen einen Querschnitt aus allem. Duos, Solos und Formation, alles ist dabei. Die Zuschauer sollen einen guten Eindruck bekommen.“ Die jüngsten Tänzer sind in den Abendstunden nicht beim Training dabei. Gemeinsame Treffen finden meist an den Wochenenden statt. „Dann trainieren wir fast den ganzen Tag“, erzählt Jahn. Denn schließlich müsse beim Auftritt jeder die Bewegungen und Schritte auch drauf haben. „Wir wollen dem Anspruch natürlich auch gerecht werden und zeigen, dass wir eine gute Wahl sind.“

Die Veranstaltungen vom 28. bis 30. Dezember in der Lokhalle sind restlos ausverkauft.

Von Kristin Kunze

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